User emotional erreichen

User emotional erreichen

Die Informationsflut ist so groß wie nie. Überall sind Schlagzeilen zu lesen. Auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln und den modernen Medien. Um einen Leser zu fesseln, muss sich der eigene Text von der Masse abheben. Der Schlüssel des erfolgreichen Content-Marketings hierfür ist Emotionalität.

Kein Text wie jeder andere 

Die Produktion von Texten erfolgt in einer sehr hohen Frequenz. Die Masse ist gekennzeichnet durch Unpersönlichkeit. Oft entsteht das Gefühl des Unechten. Gelingt es Ihnen, Ihrem Text einen persönlichen Ton zu verleihen, erreichen Sie die User auch emotional. Sie bleiben eher an Ihrem Text hängen, lesen ihn bis zum Schluss. Die Conversionsrate steigt. Es ist allerdings eine Gratwanderung, Authentizität zu zeigen, aber die Professionalität zu waren.

 

Sinn des emotionalen Textes

Studien haben gezeigt, dass die Reaktionen der User in sozialen Netzwerken besonders hoch sind, wenn es sich um einen emotionalen Text handelt. Positive Posts, die für Freude sorgen, haben hohe Klickzahlen. Beiträge, die Wut und Erregung auslösen, haben nur einen minimal geringeren Conversionseffekt. Diese Beitragsart regt Nutzer zum Kommentieren und Diskutieren an. Die Beiträge erreichen so sehr viele Personen.

Mit diesem Wissen blind gefühlsstarke Texte zu verfassen, bringt allerdings nicht den gewünschten Effekt. Sie laufen rasch Gefahr, unseriös zu wirken. Das A und O bei emotionalen Texten ist weiterhin, dass Sie diese an die Unternehmens-Inhalte anpassen. Gleichen Sie die Textentwürfe mit der Content-Strategie ab! Damit erreichen Sie Ihre Zielgruppe emotional und kommen zu höheren Klick- und Verkaufszahlen.

 

So schreiben Sie emotionale Texte

Erstellen Sie einen Rohentwurf. Überlegen Sie, was Sie persönlich zum Thema interessiert. Sammeln Sie entsprechende Ideen und bilden Sie diese ab. So bringen Sie bereits Ihre eigene Persönlichkeit in den Text ein. Vermischen Sie den sachlichen Inhalt mit persönlichen Erfahrungen. Das macht den Text authentisch. Bei den Lesern generieren Sie ein Gefühl der Vertrautheit und Verbundenheit. Schlussendlich muss aber auch bei emotionalen Texten der Mehrwert für den User deutlich werden. Ziehen Sie einen Bogen durch Ihren Beitrag. Dieser führt über Ihre persönlichen Geschichten hin zu dem Nutzen für den User.

Schwäche zeigen

Sätze wie „Irren ist menschlich.“ oder „Kein Mensch ist fehlerfrei.“ kennen wir alle. Fehler geben wir dennoch nicht gern zu. Doch gerade unsere Schwächen sind der Schlüssel zu Persönlichkeit und Nahbarkeit. Klassische PR-Texte strotzen vor positiver Selbstinszenierung. Eine persönliche Bindung zum Leser entsteht darüber nur schwer. Offenbaren Sie eigene Schwächen, Zweifel und Fehler. So finden die User einen Teil von sich selbst in Ihnen wieder. Sie können sich mit Ihnen identifizieren. Sie erreichen potenzielle Kunden auf der tiefen emotionalen Ebene. Es entsteht eine wahre Verbindung und Sie strahlen Transparenz aus.

Hilfestellung leisten

Content-angelehnte Inhalte, die frei zugänglich sind und einen Mehrwert bieten, kreieren Kundenbindung. Sie zeigen Großzügigkeit und sind ein Schlüssel zur emotionalen Ebene. Bieten Sie Tipps als E-Mail-Versand oder zum Download an. Teilen Sie eigene Erfahrungen und Insider-Wissen zu Produkten des Unternehmens.

Die Rolle des Designs bei emotionalen Beiträgen

Neben den schriftlichen Inhalten trägt das Design zur Erreichbarkeit der emotionalen Ebene bei. Eine ästhetische Gestaltung und leichte Bedienung der Oberfläche des Internetauftritts und der Beitragsumgebung generiert positive Gefühle. Beachten Sie dies bereits bei der Farbwahl des Layouts. So zeigen die Farbtöne Gelb und Rot Freude und Jugendlichkeit. Grün, Blau und Schwarz strahlen Ruhe und Freiheit aus und fördern Vertrauen.

Mehr dazu in unserem Ratgeber “Psychologie der Farben: Wie Sie die Farbe für Ihren Brand wählen“.

 

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    Dem guten Erzählen von Geschichten wohnt ein besonderer Zauber inne. Kinder hängen an den Lippen der Älteren, wenn diese enthusiastisch eine Geschichte erzählen. Auch Erwachsene lauschen gern Geschichten, die fesseln und mehr liefern als trockene Informationen. Hier steckt das Potenzial für Ihr Unternehmen! Werden Sie zum Erzähler. Nehmen Sie Ihre Zielgruppe mit hinter die Kulissen Ihrer Firma, Ihrer Produkte, Ihrer Visionen.

    Was ist Storytelling?

     Der englischsprachige Begriff „Storytelling“ lässt sich mit „Geschichten erzählen“ übersetzen. Es dient der Vermittlung von Wissen. Eine gut erzählte Geschichte reißt mit, fesselt die Aufmerksamkeit der Zuhörer und bindet deren Konzentration. Die Erzählung handelt von wahren oder fiktiven Begebenheiten. In die Geschichte streut der Erzähler Informationen und Wissen ein.  Der Zuhörer entwickelt Assoziationen, die das Abspeichern als Erinnerung fördern. Gutes Storytelling führt dazu, dass es:

     

    • Denkprozesse und Änderungen des eigenen Verhaltens anregt
    • Normen und Werte verständlich vermittelt
    • Sachinformationen spannend weitergibt

    Was ist das unternehmerische Potenzial des Storytellings?

    Richtig angewandt, birgt Storytelling gewinnbringende Möglichkeiten für Ihr Unternehmen. Nehmen Sie Ihre Zielgruppe und Ihre Kunden mit auf eine Reise. Vermitteln Sie Zahlen und Fakten zu Projekten und Produkten in einer spannenden Erzählung. Auch Werte oder die Formphilosophie lassen sich mit einer interessanten Story besser vermitteln. 

     

    Nicht nur im Bereich des Marketings, auch bei der Mitarbeiterführung hilft Storytelling. Es ist ein wirksames Mittel, das Mindset, die Moral und Vorstellungen Ihrer Firma zu vermitteln. Dies erleichtert die Suche nach den richtigen Kollegen. Es fördert die Identifikation mit der Tätigkeit, was sich nachweislich positiv auf den Erfolg auswirkt.

     

    Wie geht erfolgreiches Storytelling?

    Eine gute Erzählung enthält folgende Punkte: einen Helden, ein Ziel, ein Problem, einen Spannungsbogen und eine Lösung des Problems.

     

    Der Held

    Wählen Sie einen Helden, mit dem sich Ihre Zielgruppe identifizieren kann. Verleihen Sie ihm Charaktereigenschaften, die Ihrer Firmenphilosophie entsprechen und auf Ihre Kunden sympathisch wirken, mit denen sie sich identifizieren können. Gut ist die Wahl einer realen oder fiktiven Person Ihres Unternehmens bzw. die Personifikation Ihres Betriebes im Ganzen.

    Das Ziel

    Das Ziel enthält die Beweggründe des Storytellings. Warum erzählen Sie die Geschichte? Warum jetzt? Stellen Sie einen Zusammenhang zu einer aktuellen Alltagssituation her.

    Das Problem

    Beschreiben Sie einen Konflikt, der den Helden an der Verwirklichung seiner Vision hindert. Widrigkeiten, die sein Leben erschweren.

    Der Spannungsbogen

    Beschreiben Sie die Grundlage der Geschichte, bestehende Komplikationen und die finale Auflösung. Denken Sie an die klassische Erzählung eines Märchens oder an das Lieblingsbuch Ihrer Kindheit. Alle enthalten diesen Aufbau und bieten Ihnen somit eine Orientierung zur Struktur.

    Die Lösung

    Beschreiben Sie die Bewältigung des Problems und ziehen Sie ein Fazit aus dem Prozess.

    Wieso ist Storytelling so wichtig?

    Menschen lernen am besten durch das Erleben. Dies geschieht in der Realität oder in der Imagination. Sprechen wir Emotionen und Mitgefühl an, verstärkt sich der Lernprozess. Das alleinige Präsentieren von Fakten ist zu unpersönlich, um wirklich zum Nachdenken und zu Aktionen anzuregen. Durch das Erzählen von Geschichten speichert unser Gehirn Informationen leichter ab. Personen gelingt es so, sich mit Dingen, Personen und Werten zu identifizieren. Damit gewinnen und binden Sie nachhaltig Menschen an Ihren Betrieb.

     

    Sie benötigen Hilfe bei Ihrem Unternehmensauftritt? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

    Magazin

    Rubrik: Wir lieben Marketing

    Arbeiten mit Zielgruppen und Personae

    Arbeiten mit Zielgruppen und Personae

    Nichts ist im Bereich des Online-Marketing wichtiger, als dass die Informationen und Angebote bei denen ankommen, für die sie gemacht sind. Die Zielgruppendefinition ist damit ein zentraler Punkt jeder Marketing-Strategie. Sie basiert auf Daten zu einer potentiellen Kundengruppe. Ein gutes Hilfsmittel ist die Entwicklung von Personae – fiktive Persönlichkeiten der Zielgruppe.

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    Arbeiten mit Zielgruppen und Personae

    Nichts ist im Bereich des Online-Marketing wichtiger, als dass die Informationen und Angebote bei denen ankommen, für die sie gemacht sind. Die Zielgruppendefinition ist damit ein zentraler Punkt jeder Marketing-Strategie. Sie basiert auf Daten zu einer potentiellen Kundengruppe. Ein gutes Hilfsmittel ist die Entwicklung von Personae – fiktive Persönlichkeiten der Zielgruppe.

    Was ist die Zielgruppe?

    Eine Zielgruppe beinhaltet potentielle Kunden, die ein Unternehmen mit seiner Marketingstrategie erreichen möchte. Die Anzahl der Mitglieder einer Zielgruppe ist nicht begrenzt. Die Zielgruppe ist jedoch hinsichtlich soziodemografischer, sozioökonomischer und psychografischer Faktoren homogen.

     

    Folgende Punkte fließen in die Bildung einer Zielgruppe ein:

    P

    Soziodemografische Aspekte

    • Geschlecht
    • Alter
    • Familienstand
    • Wohnort
    P

    Sozioökonomische Aspekte

    • Bildungsstand
    • Beruf
    • Einkommen
    P

    Psychografische Aspekte

    • Werte
    • Meinungen
    • Wünsche
    • Lebensstil

    Gegebenenfalls kann auch eine Analyse des Kaufverhaltens zur Zielgruppendefinition herangezogen werden. Hierbei spielen v. a. Punkte wie Preissensibilität, Mediennutzung und Kaufreichweite eine Rolle. Die Entwicklung der Zielgruppenmerkmale basieren auf bereits erlangten Erfahrungswerten oder auf Ergebnissen von Umfragen.

     

     

    Was ist eine Persona?

    Um noch gezielter zu arbeiten, entwickeln viele Unternehmen sogenannte Personae. Hierbei handelt es sich um fiktive Einzelpersonen einer Zielgruppe. Sie sind Prototypen der zukünftigen Kunden. Bei der Schaffung einer Persona werden die Eigenschaften der Zielgruppe um persönliche, emotionale Punkte ergänzt. Die Zielgruppe wird somit vermenschlicht, was zu einem besseren Verständnis der potentiellen Kunden führt und die Anpassung der Marketing-Strategie und Produkte erleichtert.

     

    Schon gewusst?

    Die Mehrzahl von “Persona” ist nicht “Personas”, sondern Personae. Leider findet man die falsche Schreibweise häufig sogar in Fachliteratur. 

    Welche Eigenschaften hat eine Persona?

    Bei der Entwicklung einer Persona werden die Informationen der Zielgruppe um Persönlichkeitsmerkmale ergänzt. Hierzu gehören klassischerweise:

     

     

    P

    Name

    P

    Familienstand

    P

    Beruf

    P

    Lebenslauf

    P

    Foto/Abbildung

    P

    Interessen, Hobby, Vorlieben

    P

    Abneigungen

    Wie entwickeln Sie eine Persona?

    Es werden 3 Persona-Typen unterschieden:

    P

    Proto-Persona

    Sie erstellen diese rein fiktiv ohne Datengrundlage. Die Proto-Persona verwenden Sie hauptsächlich bei der Produkt- oder Unternehmensentwicklung.

    P

    Primäre Persona

    Diese repräsentiert den Kern der Zielgruppe.

    P

    Sekundäre Persona

    Diese bildet die Randzielgruppe ab. Sie ist für langfristige Projektplanungen und große Unternehmen sinnvoll.

    Nichts ist im Bereich des Online-Marketings wichtiger, als dass die Informationen und Angebote bei denen ankommen, für die sie gemacht sind. Die Zielgruppendefinition ist damit ein zentraler Punkt jeder Marketing-Strategie. Sie basiert auf Daten zu einer potentiellen Kundengruppe. Ein gutes Hilfsmittel ist die Entwicklung von Personae – fiktive Persönlichkeiten der Zielgruppe. Wir helfen Ihnen gern dabei.

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