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Büro für Text, Fotografie und Grafikdesign

Der Weg zum guten Businessportrait

Der Weg zum guten Businessportrait

Portraitfotografie ist die Königsdisziplin für Fotografen. Neben technischem Knowhow und umfangreichen Kenntnissen im Bildaufbau benötigt der Fotograf vor allem eines: Einfühlungsvermögen. Ein gutes Portrait ist nicht nur perfekt in Szene gesetzt, es zeigt die Seele des Portraitierten, das wahre Ich im Augenblick der Belichtung. Es stellt den Portraitierten daher nicht zwangsläufig ins beste Licht. Es zeigt die Facette, die der Fotograf von seinem Gegenüber wahrnimmt. Insofern ist es nicht nur eine Momentaufnahme, sondern eine subjektive Wahrheit. Diese Wahrheit muss dem Portraitierten weder schmeicheln noch gefallen.

Bei einem Businessportrait ist das anders.

 

Ob ein Portrait gelungen ist, hängt von den Zielen ab, die der Fotograf verfolgt. Handelt es sich um ein Langzeitportrait eines Drogenabhängigen, um eine Werbekampagne eines Politikers oder Fotografien für die Unternehmensseite im Internet? Businessportraits verfolgen eindeutig ein anderes Ziel als Aufnahmen von Braut und Bräutigam. Wenn ein Unternehmen Portraits seiner Mitarbeiter auf der Über-uns-Seite präsentiert, übermitteln diese Botschaften. Die Bilder zeigen ein sympathisches, kompetentes und professionelles Team.

 

Deshalb ist es wichtig, im Vorfeld einige Eckpunkte für das Shooting zu besprechen.

 

Ziele definieren: Gewünschte Wirkung der Businessportraits im Vorgespräch klären

 

Die Art der Aufnahmen ist abhängig vom Unternehmen und dessen angestrebte Außendarstellung:

P

Handelt es sich um ein junges, dynamisches Start-Up, um ein alteingesessenes Familienunternehmen oder um eine soziale Einrichtung? 

P

Welche Kompetenzen stehen im Mittelpunkt?

P

Welchen Zweck erfüllen die Aufnahmen?

P

Was erwartet die Zielgruppe?

 

 Diese Eckdaten entscheiden über Räumlichkeiten, Kleidung, einbezogene Gegenstände, Posen und Lichtsetzung.

 

Auch bei Bewerbungsfotos lohnt sich ein Vorgespräch. Hier ist die Branche und manchmal sogar das Unternehmen selbst für die Ausrichtung der Bilder entscheidend.

 

Location, Outfit und Requisiten: Passend zum Unternehmensbereich

 

Der klassische Anzug oder das Businesskostüm ist nicht immer ein Must-have. Gerade bei jungen, kreativen Firmen möchten künftige Kunden oder Mitarbeiter den CEO in Jeans sehen. Flache Hierarchien und eine offene Unternehmenskultur zeigen sich im Dresscode oder im Make-up. Bei einem Modelabel oder einem Grafikbüro kann dies durchaus ausgefallen sein.

 

TIPP

Bügeln Sie im Vorfeld Ihre Kleidung. Falten sind ein No-Go bei Businessportraits und für den Fotografen schwer zu retuschieren.‎

 Wichtig ist: Der Portraitierte fühlt sich in seinen Sachen wohl. Es geht in der modernen Unternehmensfotografie vor allem um Authentizität.

    FARBEN

    Bei der Wahl der Kleidung ist die psychologische Wirkung von Farben zu beachten. Durch die richtige Auswahl unterstreicht der Portraitierte seine Botschaft.

     

    Farbe Wirkung
    Schwarz konservativ, seriös, traditionell, traurig, bedrohend, ernst, schwer, verkleinernd
    Weiß interlektuell, klassisch, kühl, leicht, hell, steril, vergrößernd
    Grau neutral, seriös, rational, sachlich, konservativ, spannungslos, trist
    Gelb erfrischend, heiter, extrovertiert, lebhaft, jugendlich, optimistisch
    Rot aktiv, laut, erregend, kämpferisch, aggressiv, penetrant, warnend, weiblich, verrucht, verführerisch, wichtig
    Grün erfrischend, anregend, sanft, harmonisch, naturverbunden, gesund, ausgleichend, hoffnungsvoll, frei, offen
    Blau beherrscht, enthaltsam, geistig, treu, seriös, rational, kalt, männlich, fern, eisig
    Orange erregend, wärmend, direkt, lebendig, freudig, vereinnahmend

    Rosa

    Violett

    Braun

    Fürsorglich, lieblich, zart, kindlich

    feierlich, würdevoll, geheimnisvoll, mystisch, androgyn, dämonisch

    naturverbunden, erdig, stabil, verankert, warm, schwer, gemütlich

     

     

     

    Findet das Fotoshooting in den Firmenräumen statt, ist es durchaus üblich, den Arbeitsplatz und passende Tätigkeiten in das Shooting einzubeziehen. Auch bei Aufnahmen im Studio helfen Gegenstände, Botschaften zu transportieren.

     

     

    Perspektive, Pose und Bildausschnitt: Wirkung berücksichtigen

     

    Ein Businessportrait zeigt den Unternehmer oder den Mitarbeiter immer von der vorteilhaftesten Seite. Ein von unten nach oben fotografiertes Portrait demonstriert Stärke, aber auch Überheblichkeit. Eine von oben nach unten fotografierte Person wirkt schnell hilflos und verletzlich. Mimik und Gestik verstärken den Eindruck oder wirken entgegen. Eine leichte Profilansicht, ein erfrischendes und offenes Lächeln und der bewusste Einsatz der Hände – all das will gut durchdacht sein.

     

    Der Fotograf legt zu Beginn fest, ob er sich auf das Gesicht fokussiert, den Oberkörper in Szene setzt oder ein Ganzkörperportrait anfertigt.

     

     

    Professioneller und empathischer Fotograf: Wohlfühlen beim Shooting

     

    Ein professioneller Fotograf legt mit seinen Kenntnissen über Bildkomposition, Posing und den passenden Lichtverhältnissen eine gute Basis. Für überzeugende Portraits benötigt es jedoch eines weiteren Faktors: einer angenehmen Atmosphäre. Eine sympathische Fotografin, ein freundlicher Kameramann, die passende Chemie: Das ist für ein ausdrucksstarkes Businessportrait von großer Wichtigkeit. Die Persönlichkeit des Firmenchefs darf sich in der Fotografie spiegeln. Das macht Nähe.

     

      7 Faktoren, die zum Gelingen des Businessportraits beitragen

       

      1. klar definierte Ziele
      2. gutsitzende und thematisch passende Kleidung
      3. eine ansprechende Frisur, stimmiges Make-up und gepflegte Hände
      4. natürliche, unverkrampfte Haltung beim Posing
      5. thematisch und farblich passender Hintergrund und stimmige Requisiten
      6. optimale Lichtverhältnisse, passender Bildausschnitt und gut durchdachte Perspektive
      7. professioneller Fotograf mit Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen

      Sie möchten ausdrucksstarke Businessportraits auf Ihrer Website? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

      Magazin

      Rubrik: Richtig Schreiben

      5 Gründe, warum ein Lektorat unverzichtbar ist

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      Warum ein Redaktionsplan zum erfolgreichen Content-Marketing gehört

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      Die Social-Media-Plattformen boomen. Wer digital erfolgreich sein möchte, veröffentlicht regelmäßig interessante Inhalte. Diese sprechen die gewünschte Zielgruppe an und rufen das eigene Unternehmen positiv ins Gedächtnis. So spontan dies nach außen wirkt – erst mit einem genauen Redaktionsplan gelingt der richtige Online-Auftritt, der neue Leser und Kunden gewinnt!

      Texten für Mobile

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      Der Zugriff auf das Internet ist heutzutage überall und zu jeder Zeit möglich. Informationen werden per Smartphone oder Tablet abgefragt. Damit Sie den Wissenshunger der Nutzer sofort und an mobilen Geräten stillen können, sind optimierte Texte für Mobile unabdingbar.

      3 Fragen, die eine Überschrift beantworten sollte

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      „Es gibt nie eine zweite Chance für den ersten Eindruck“ – dies gilt für viele Bereiche des alltäglichen Lebens. Behalten Sie den Spruch auch beim Erstellen eines journalistischen Textes im Hinterkopf. Die Überschrift prägt hier maßgeblich den ersten Eindruck. Hinzu kommen das Layout und ggf. eingefügte Bilder als Eyecatcher. Nur wenn die Überschrift aussagekräftig ist, animiert sie die richtigen Personen zum Weiterlesen.

      Was macht einen guten Kategorietext aus?

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      Der Verkauf über Online-Shops wird immer relevanter. Um in diesem Bereich erfolgreich zu sein, ist ein überdachter Internetauftritt unabdingbar. Kategorietexte gehören hier zu den Hauptwerkzeugen und sorgen dafür, dass der Shop bei einer Onlinerecherche auch gefunden wird. Sie erhöhen den Traffic und letztendlich die Verkaufszahlen.

      Was macht einen guten Produkttext aus?

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      Informativ, verständlich und interessant – Produkttexte sollen Lust auf das Angebot machen und im Gedächtnis bleiben. Klingt einfach, ist es aber nicht. Verschiedene Faktoren wie die zielgruppengerechte Ausführung beeinflussen den Erfolg und somit den Umsatz eines Online-Shops.

      5 praktische Tipps für Webtexte

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      Typische Fehler in Texten: Das Leerzeichen in Komposita

      Typische Fehler in Texten: Das Leerzeichen in Komposita

      Im technischen und digitalen Bereich verwenden wir viele englische Begriffe. Doch Anglizismen sorgen häufig für Verwirrungen bezüglich der korrekten Schreibung. Denn im Gegensatz zum Englischen schreiben wir im Deutschen Verbindungen aus zwei Substantiven entweder zusammen oder mit einem Bindestrich. Letzteres bezeichnen Experten als Kuppeln oder Koppeln von Wörtern. Es kommt bei zusammengefügten Wörtern zum Einsatz, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten.

         

         

        Anwendung des Koppelns  Beispiele
        drei aufeinanderfolgende Vokale Tee-Ernte
        Zusammensetzung mit einem Einzelbuchstaben oder einer Abkürzung SEO-relevant, Kfz-Papiere, A-Dur
        Namen Hubert-Meier-Verlag, Paul-Morawitz-Straße
        missverständliche Begriffe das Streik-Ende, nicht die Streikende, das Druck-Erzeugnis, nicht Drucker-Zeugnis
        lange Worte Haustür-Schlüsselloch

        Wenn wir Adjektive und Verben mit Substantiven koppeln, schreiben wir das Substantiv groß: Internet-fähig, Eisen-haltig. Eine Großschreibung ist nicht erlaubt, wenn wir den Begriff zusammenschreiben. Es handelt es sich um ein zusammengesetztes Adjektiv: internetfähig, eisenhaltig.

        Bei einer Aneinanderreihung von Wortgruppen koppeln wir laut Duden grundsätzlich mit Bindestrich. Wir schreiben nur die substantivischen Bestandteile sowie den ersten Buchstaben groß, sofern es sich um ein gekoppeltes Substantiv handelt:

          P

          Multiple-Choice-Aufgabe

          P

          Harry-Potter-Roman

          P

          Do-it-yourself-Programm

          P

          Make-up-frei

          P

          Im-Schnee-Spielen

          P

          Blut-und-Boden-Ideologie

          P

          Vitamin-B-haltig

          Fachsprachliche Konventionen erzwingen mitunter eine Abweichung von der Grundregel: Obwohl es sich bei der c-Moll-Tonleiter oder der pH-Wert-Bestimmung um ein zusammengesetztes Substantiv handelt, beginnen wir mit einem kleinen Buchstaben.

          ‎Merke‎

          Bei vielen Firmennamen oder Eigennamen von Institutionen fehlt das Durchkoppeln, etwa bei der Robert Bosch Stiftung, der Mercedes-Benz Arena oder der Gottfried Keller-Stiftung. Doch Eigennamen sind nicht an orthografische Regeln gebunden. Sie sind so zu schreiben, wie es das Unternehmen festlegt.

           

          Komposita aus Zahlen, Wörtern und Sonderzeichen koppeln wir ohne Leerzeichen:

          P

          8-Zylinder

          P

          2:3-Niederlage

          P

          5-prozentig

          P

          8,5-fach

          P

          3-mal

          P

          5%-Klausel

          P

          9×19-mm-Patrone

          P

          1000 Top-Produkte oder Top-1000-Produkte

          P

          ¾-Takt

          P

          20-Gramm-Schritte

          P

          450-Euro-Job

          P

          2-kg-Packung

          P

          32-jährig

          P

          alle 17-Jährigen

          P

          68er-Generation

          Fazit

          Social Media Manager ist im Deutschen genauso falsch wie Social-Media Manager oder Social Media-Manager. Einzig die Schreibung Social-Media-Manager ist zulässig.

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          Magazin

          Rubrik: Richtig Schreiben

          5 Gründe, warum ein Lektorat unverzichtbar ist

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          Es ist erwiesen, dass Menschen einem Unternehmen weniger vertrauen, wenn der Unternehmensauftritt fehlerhaft ist. Dennoch finden wir im Web Unternehmensseiten, deren Texte eine mittelgroße Katastrophe darstellen. Darüber hinaus verzichten Marketingexperten allzu oft bei Produktverpackungen oder großen Werbetafeln auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik, mit der Begründung, dass sich die Sprache dem Design unterordnen müsste. Ist das zielführend?

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          Texten für Mobile

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          3 Fragen, die eine Überschrift beantworten sollte

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          Was macht einen guten Kategorietext aus?

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          Der Verkauf über Online-Shops wird immer relevanter. Um in diesem Bereich erfolgreich zu sein, ist ein überdachter Internetauftritt unabdingbar. Kategorietexte gehören hier zu den Hauptwerkzeugen und sorgen dafür, dass der Shop bei einer Onlinerecherche auch gefunden wird. Sie erhöhen den Traffic und letztendlich die Verkaufszahlen.

          Was macht einen guten Produkttext aus?

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          5 praktische Tipps für Webtexte

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          Die beste Contentstrategie ist nutzlos, wenn die Webtexte eine schlechte Qualität haben. Konstruieren Sie Ihre Beiträge wie ein persönliches Gespräch. Lassen Sie das sterile Schuldeutsch in der Schublade! So fesseln Sie Leser. Im Anschluss kann ihr ausgefeiltes Contentmanagement wirken.

          5 Gründe, warum ein Lektorat unverzichtbar ist

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          Es ist erwiesen, dass Menschen einem Unternehmen weniger vertrauen, wenn der Unternehmensauftritt fehlerhaft ist. Dennoch finden wir im Web Unternehmensseiten, deren Texte eine mittelgroße Katastrophe darstellen. Darüber hinaus verzichten Marketingexperten allzu oft bei Produktverpackungen oder großen Werbetafeln auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik, mit der Begründung, dass sich die Sprache dem Design unterordnen müsste. Ist das zielführend?

           

          Ein guter Ausdruck und eine fehlerfreie Sprache zeugen von Seriosität und schaffen Vertrauen. Im Deutschen gibt es klare Rechtschreib- und Grammatikregeln. Doch viele setzen sich bewusst darüber hinweg und agieren in ihren Texten so, als sei alles Geschmackssache. Darüber hinaus passieren Mängel im Text aus Unwissenheit oder in der Schnelle. Auch erfahrenen Autoren unterlaufen Fehler. Das ist normal. Nur diese wissen, dass ein Lektorat Gold Wert ist. Warum? Ein Lektor untersucht den Text nicht nur auf Rechtschreib- und Grammatikfehler. Er schaut auch nach der Logik, prüft die Struktur und ob die Botschaft ankommt. Er glättet den Stil, findet Wiederholungen oder Widersprüche. Und er ist unabhängig!

           

          1. Fehlerfreie Texte

          Ein Autor wählt in der Regel seine Worte klug aus und überlegt sich genau, wie er seine Information optimal an den Leser bringt. Doch je mehr wir uns mit einem Text auseinandersetzen, umso mehr geht er uns ins Fleisch und Blut über.  Da wir bereits wissen, wie ein Satz endet, überlesen wir die eigenen Fehler. Wir sind betriebsblind.

          Die Basisarbeit eines Lektors stellt daher das Korrektorat dar. Es beseitigt sämtliche Tipp-, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler. Das Korrekturlesen garantiert, dass der Leser nicht über eine mangelhafte Rechtschreibung stolpert. Er kann sich vollkommen auf den Inhalt des Textes fokussieren.  

          2. Texte mit logischer Struktur

          Autoren sind so tief in der Materie, dass für sie der Aufbau des Textes sonnenklar erscheint. Doch ein unabhängiger Lektor prüft, ob die Struktur logisch und der Inhalt verständlich ist. Er deckt Argumentationslücken, Widersprüche oder unnötige Wiederholungen auf. Letztere blähen den Text nur auf und darunter leidet tatsächlich die Glaubwürdigkeit. Im Idealfall kennt sich der Lektor auch mit der Materie aus und findet sachliche Fehler.

          3. Texte mit Stil

          Schon beim Verfassen von Aufsätzen in der Schule war der Ausdruck ein wichtiges Qualitätskriterium. Die Aufgabe eines Lektors ist es, einen durchgängigen Stil zu wahren und dabei auf Lesbarkeit zu achten. Dabei streicht er Füllwörter heraus, kürzt Sätze oder ersetzt sich wiederholende Worte mit Synonymen.  

          4. Verständliche Texte

          Oftmals neigen wir zu langen Schachtelsätzen, doch diese sind schwerer zu lesen. Ein Lektor achtet darauf, dass der Inhalt des Textes leicht zu erfassen ist. Er streicht komplizierte Satzkonstruktionen und unnötige Informationen. Er erklärt oder ersetzt Fremdwörter und achtet auf eine vornehmlich Verben-dominierte Schreibweise.

          5. Texte mit Qualität

          Expertise erkennt ein Online-Besucher einer Website nicht nur an hochwertigen Bildern oder Videos, sondern eben auch am Text. Ziel eines Unternehmenstextes ist es, Kunden für sich und seine Produkte zu gewinnen. Würden Sie einem Produkt trauen, dessen Beschreibung voller Fehler ist?

          Sie benötigen einen Lektor für Ihre Unternehmenstexte? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

          Das perfekte Logo

          Das perfekte Logo

          Das Logo ist ein wesentlicher Bestandteil des Corporate Designs einer Firma. Im Idealfall ist der Firmenname und das Logo fest im Bewusstsein der Kunden verankert. Denn: Ein Logo ist einzigartig. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das grafische Element findet sich auf Visitenkarten, auf Briefpapier, auf der Homepage und auf jeder Werbung. Es ist Aushängeschild und Gedankenstütze.

          4 Logo-Typen vorgestellt

           

          Wir begegnen täglich mehreren 1.000 Logos. Das glauben Sie nicht? Dann machen Sie den Check! Fangen Sie doch mit den ersten 10 Minuten Ihres Tages an. Sie finden ein Logo auf Ihrem Wecker, auf der Zahnpastaverpackung, auf dem Rasierapparat, der Kaffeetüte und dem Joghurtbecher. Manche Logos verblassen, andere sind unverkennbar. Und genau das, macht ein gutes Logo aus. Es hebt sich von anderen ab!

          Es gibt grundsätzlich 4 Möglichkeiten, um ein Logo zu gestalten:

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          Bildmarke

          Die ikonische Bildmarke zeigt in stilisierter Form typische Produkte, Werkzeuge oder Dienstleistungen. Die symbolischen Bildmarken beruhen auf einer Art Verabredung. Dem Symbolbild wird eine Bedeutung beigemessen, wie das Kreuz für das Christentum oder Yin und Yang für das weibliche und männliche Prinzip.

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          Buchstabenmarke

          Die Buchstabenmarke ergibt sich oft aus Abkürzungen des Firmennamens, etwa „dpa“ für die Deutsche Presse-Agentur. Buchstabenmarken sind sehr prägnant, allerdings lassen sie selten auf die Branche des Unternehmens schließen. Sie haben daher wenig Informationscharakter.

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          Wortmarke

          Gestaltet der Grafikdesigner ausschließlich den Firmennamen für ein Logo, spricht man in Fachkreisen von der sogenannten Wortmarke. Bei Handwerkern kommt neben dem Namen häufig noch die Berufsbezeichnung hinzu. Auch Logos mit einem kurzen Slogan sind gängig.

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          Wort-Bild-Marke

          Am häufigsten kommt es zu einer Kombination aus Schrift und Bild. Die Wort-Bild-Marke spricht beide Gehirnhälften an. So ist die Behaltensleistung am größten.

          Das macht ein gutes Logo aus

           

          Ein Buch wird oft nach seinem Cover bewertet. Eine Firma nach ihrem Logo. Daher ist eine gut durchdachte Gestaltung des Logos von immenser Wichtigkeit.

           

           

          Tipp 1 für das perfekte Logo: Minimalistisches Design

          Halten Sie Ihr Logo einfach. Mit einem minimalistischen Design ist ein Logo nicht nur einprägsamer, es kann auch auf vielfältigste Art und Weise eingesetzt werden. Ein einfaches Logo ist zeitlos und über mehrere Jahrzehnte unverändert verwendbar. Bedenken Sie: Morgen sind die Logos überholt, die heute dem Trend der Zeit entsprechen.

           

           

          Tipp 2 für das perfekte Logo: Orientieren Sie sich am Thema

          Das Logo muss zu dem passen, was es symbolisiert. Ein Logo für einen Kindergarten ist lebendig, ein Logo für eine Anwaltskanzlei rational und klar. Ein guter Grafikdesigner fragt daher nicht, ob das Logo zu seinem Portfolio passt. Es muss zu Ihrer Firma passen!

           

           

          Tipp 3 für das perfekte Logo: Berücksichtigen Sie die Wirkung von Farben und Formen

          Mit Farben verbinden wir ganz bestimmte Emotionen. Rot etwa hat Signalcharakter. Es wirkt kraftvoll, aber auch aggressiv. Blau hingegen ist beherrscht, rational und seriös. Bei der Wahl Ihrer Firmenfarbe, die sich im Logo wiederspiegelt, sollten Sie das berücksichtigen. Auch Formen haben einen Symbolcharakter: Der Kreis wird als weiblich erachtet. Er vermittelt Geborgenheit. Das Quadrat ist männlich, stabil und ordnungsgebend.

           

           

          Tipp 4 für das perfekte Logo: Berücksichtigen Sie unterschiedliche Anwendungen

          Ein gutes Logo muss sowohl auf dem Bildschirm als auch in gedruckter Form funktionieren. Für den Firmenstempel braucht es eine Schwarz-Weiß-Variante und für Plakatwände eine hohe Auflösung. Mit Vektor-Daten lässt sich das Logo in jeder Größe ohne Qualitätsverluste abbilden. Ein Logo besteht heute ohnehin aus mehreren Varianten. Neben der kombinierten Wort-Bild-Marke nutzen Unternehmen vor allem im Social-Media-Bereich ein reines Bild-Logo. Häufig gibt es Varianten für die unterschiedlichen Formate: horizontal, vertikal und quadratisch. Prüfen Sie, wie Ihr Logo aussieht, wenn Sie es auf den Kopf stellen!

           

          So entwickeln Sie ein gutes Logo

          Wenn Sie Ihre Firma gerade neu gegründet haben, stehen Sie am Anfang der Entwicklung einer Markenidentität. Sie benötigen ein Logo, das Wiedererkennungswert hat und schlichtweg einprägsam ist. Damit dies gelingt, müssen Sie beziehungsweise Ihr Grafikdesigner einige Punkte beachten: Das perfekte Logo eifert weder Modetrends nach, noch ist es zu komplex. Es ist in allen Medien und in allen Größen einsetzbar. Es funktioniert als Favicon und auf einem großen Plakat.

          Stellen Sie sich – bevor Sie den Designauftrag vergeben – folgende Fragen:

          P

          Wie möchte ich mich präsentieren?

          P

          Was interessiert meine Zielgruppe?

          P

          Wie erfährt meine Zielgruppe von meinen Produkten oder Leistungen?

          P

          Welche Wörter soll man mit dem Unternehmen verbinden?

          Vielleicht verhelfen die Antworten bereits zu einer Idee. Denn Eigenschaften, die Ihr Unternehmen ausmachen, können in Ihre Markenidentität einfließen – sei es traditionsbewusst, modern, jung, spritzig, standfest, kreativ, hochwertig, unkonventionell oder sachlich. Ein Mindmap zur Firmenstruktur hilft, Ideen für ein Logo zu finden. Machen Sie sich gemeinsam mit einem Grafikdesigner an die Vorarbeit.

           

          Logos aus unserem Hause:

           

           

          Sie benötigen Hilfe beim Erstellen eines Logos? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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          Der Weg zum guten Businessportrait

          Der Weg zum guten Businessportrait

          Portraitfotografie ist die Königsdisziplin für Fotografen. Neben technischem Knowhow und umfangreichen Kenntnissen im Bildaufbau benötigt der Fotograf vor allem eines: Einfühlungsvermögen. Ein gutes Portrait ist nicht nur perfekt in Szene gesetzt, es zeigt die Seele...

          Das perfekte Logo

          Das perfekte Logo

          Das Logo ist ein wesentlicher Bestandteil des Corporate Designs einer Firma. Im Idealfall ist der Firmenname und das Logo fest im Bewusstsein der Kunden verankert. Denn: Ein Logo ist einzigartig. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das grafische Element findet...

          Arbeiten mit Zielgruppen und Personae

          Arbeiten mit Zielgruppen und Personae

          Nichts ist im Bereich des Online-Marketing wichtiger, als dass die Informationen und Angebote bei denen ankommen, für die sie gemacht sind. Die Zielgruppendefinition ist damit ein zentraler Punkt jeder Marketing-Strategie. Sie basiert auf Daten zu einer potentiellen Kundengruppe. Ein gutes Hilfsmittel ist die Entwicklung von Personae – fiktive Persönlichkeiten der Zielgruppe.

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