2026: LinkedIn hat sich verändert: Diese 8 Dinge müssen Sie jetzt tun, um sichtbar zu bleiben

2026: LinkedIn hat sich verändert: Diese 8 Dinge müssen Sie jetzt tun, um sichtbar zu bleiben

Bild: SeventyFour (Canva)

Früher haben Ihre Posts gut funktioniert. Heute ist die Reichweite deutlich kleiner? Das frustriert. Aber: Das bedeutet nicht, dass LinkedIn „nicht mehr geht“. Es bedeutet nur, dass sich die Regeln verändert haben. LinkedIn will 2026 vor allem eins: Beiträge, die Menschen wirklich helfen.

Und Beiträge, bei denen Menschen anfangen, zu lesen, zu reagieren, zu kommentieren und schließlich zu speichern oder zu teilen. Wenn Sie diese Logik verstehen, können Sie Ihre Strategie anpassen – und wieder sichtbar werden.

Das Wichtigste in Kürze

Wenn Sie 2026 auf LinkedIn sichtbar bleiben wollen, brauchen Sie vor allem:

  • Klare Themen: Entscheiden Sie sich für 2–3 Kernthemen, für die Sie stehen wollen. So versteht LinkedIn Ihr Profil besser – und Menschen erkennen schneller, warum sie Ihnen folgen sollten.
  • Echte Kommentare statt nur Likes: Likes sind schnell, Kommentare zeigen echtes Interesse. Stellen Sie deshalb Fragen und laden Sie zur Diskussion ein, denn Gespräche erhöhen Ihre Sichtbarkeit.
  • Inhalte, die länger gelesen werden: Wenn Menschen länger bei Ihrem Beitrag bleiben, ist das ein starkes Signal. Schreiben Sie klar strukturiert, mit guten Einstiegen und konkreten Beispielen, damit Leser*innen dranbleiben.
  • Native Formate wie Karussell und Video: Karussells und Videos halten Nutzer*innen oft länger auf der Plattform. Nutzen Sie diese Formate, um Inhalte in kleinen Schritten zu erklären und Aufmerksamkeit zu binden.
  • Ein aktives Netzwerk: Sichtbarkeit entsteht durch Beziehungen, nicht nur durch Posts. Kommentieren Sie regelmäßig bei anderen und antworten Sie auf Reaktionen – so wächst Vertrauen und Reichweite.
  • Relevanz zählt mehr als „neu“: LinkedIn spielt Beiträge stärker nach Interesse und Passung aus, nicht nur nach Zeitpunkt. Darum ist thematische Klarheit wichtiger als „möglichst oft posten“.

 

Viele Inhalte werden heute stärker nach Relevanz ausgespielt – nicht nur nach „neu“. Außerdem spielt Verweildauer eine wichtige Rolle.

Relevanz und Themenautorität

LinkedIn belohnt 2026 weniger „Hauptsache aktiv“ – und stärker klare Einordnung. Das heißt: Der Algorithmus (und Ihre Leser*innen) wollen schnell verstehen, wer Sie sind, welches Problem Sie lösen und für wen Ihre Inhalte gedacht sind. Wenn das klar ist, werden Ihre Beiträge häufiger den Menschen gezeigt, die genau dafür empfänglich sind.

 

Warum Fokus  wichtig ist

LinkedIn versucht bei jedem Beitrag, 3 Dinge zu „sortieren“:

  1. Thema: Worum geht es hier genau?
  2. Zielgruppe: Wer findet das wahrscheinlich hilfreich oder interessant?
  3. Passung: Passt dieser Beitrag zu dem, was man von Ihnen kennt?

 

Wenn Sie heute über Recruiting, morgen über Ernährung, dann über Krypto, dann über Mindset schreiben, entsteht kein klares Bild. Der Algorithmus kann schwerer zuordnen, wem er Ihren Content zeigen soll. Und Menschen denken eher: „Aha – wofür steht diese Person eigentlich?“

 

Merksatz: Fokus macht Sie leichter „einordbar“. Und Einordnung bringt Reichweite.

 

Typische Fehler, die Ihren Fokus kaputt machen

Viele Profile verlieren Sichtbarkeit, weil sie (unbewusst) in diese Fallen rutschen:

  • Zu viele Themen gleichzeitig: Alles ist „irgendwie wichtig“, aber nichts bleibt hängen.
  • Zu breite Aussagen: „Marketing ist wichtig“ – ja, aber für wen, in welchem Kontext, mit welchem Ziel?
  • Zu viel Trend-Hopping: Heute der neue Hype, morgen der nächste – wirkt unklar.
  • Kein roter Faden: Einzelne Posts sind gut, aber zusammen ergeben sie kein Profil.

 

Kommentare sind wichtiger als Likes

Ein Like ist schnell geklickt. Ein Kommentar bedeutet: „Ich habe mich wirklich damit beschäftigt.“ Genau deshalb zählt LinkedIn Kommentare oft stärker. „Meaningful Engagement“ ist ein wichtiges Signal: echte Reaktionen, echte Gespräche, echter Austausch.

So bekommen Sie mehr Kommentare

Stellen Sie Fragen, die leicht zu beantworten sind, zum Beispiel:

  • „Wie sehen Sie das?“
  • „Welche Erfahrung haben Sie gemacht?“
  • „Was würden Sie anders machen?“
  • „Welche Variante passt besser – und warum?“

 

Und: Antworten Sie auf Kommentare.
Nicht nur mit „Danke“, sondern mit einer kleinen Anschlussfrage. So entsteht ein Gespräch.

Beispiel:
„Spannend, danke! Was war bei Ihnen der Auslöser dafür?“

Authentizität schlägt KI-Floskeln

2026 klingen viele Beiträge auf LinkedIn sehr ähnlich. Oft sind es glatte Texte ohne echte Meinung. Das Problem: Menschen merken das schnell. Und wenn Menschen abspringen, sinkt die Chance auf Sichtbarkeit.

LinkedIn nutzt Signale wie Verweildauer: Wie lange bleiben Menschen bei Ihrem Beitrag?

KI ist okay, aber bitte mit Ihrer Stimme

Sie dürfen KI nutzen. Viele tun das. Wichtig ist: Machen Sie den Text zu Ihrem Text.

Das geht so:

  • Nutzen Sie echte Beispiele aus Ihrem Alltag.
  • Schreiben Sie klar und einfach.
  • Vermeiden Sie Buzzwords („disruptiv“, „skalieren“, „Gamechanger“).
  • Zeigen Sie Ihre Prinzipien („Ich finde …“, „Ich empfehle …“, „Ich war überrascht, weil …“).

 

Mini-Test: Lesen Sie Ihren Post laut vor. Klingt es wie Sie? Dann passt es.

Konzistenz ist wichtiger als jeden Tag posten

Sie müssen nicht täglich posten. Oft ist das sogar zu viel – und wirkt hektisch.

Besser ist: regelmäßig und planbar. Ein guter Rhythmus für viele Profile:

 

  • 2–3 Posts pro Woche
  • möglichst an festen Tagen
  • mit Zeit für Austausch danach

 

LinkedIn verteilt Inhalte stärker nach Relevanz und Interessen – nicht nur nach Aktualität.

Wichtig: Wenn Sie posten, planen Sie auch die Zeit danach ein. Denn Kommentare und Antworten gehören zur Leistung dazu.

 

Native Formate funktionieren oft besser

LinkedIn möchte, dass Nutzer*innen auf LinkedIn bleiben. Darum funktionieren Formate gut, die Menschen länger beschäftigen:

 

  • Karussell-Posts (Dokument/Slides)
  • native Videos
  • gut strukturierte Textposts (mit klarer Führung)

 

Karussells und native Inhalte werden häufig empfohlen, weil sie Verweildauer erhöhen und Aufmerksamkeit binden.

 

Ihre Formel für einen guten Karussell-Post

R

Erste Folie

klares Versprechen („Sie lernen X“)

R

Folie 2-6

Schritte, Beispiele, Fehler

R

Letzte Folie

klare Frage oder Mini-CTA („Was setzen Sie davon um?“)

Ihre Formel für ein gutes Video

R

20–60 Sekunden

R

eine Botschaft pro Video

R

Handy reicht völlig

R

lieber echt als perfekt

Die ersten Stunden sind wichtig – und Ihr Verhalten auch

Ja, die Startphase zählt. Aber heute gilt auch: LinkedIn kann Beiträge später wieder hochspielen, wenn sie relevant sind.

So nutzen Sie die Startphase:

  • Posten Sie nur, wenn Sie danach 30–60 Minuten Zeit haben.
  • Antworten Sie zügig auf Kommentare.
  • Ermutigen Sie zu Diskussionen (mit Rückfragen).
  • Teilen Sie den Post gezielt (nicht wahllos).

Merksatz: Nicht „pushen“. Sondern „Gespräch ermöglichen“.

Netzwerk schlägt „virale Reichweite“

Viele unterschätzen es: Sichtbarkeit entsteht durch Beziehungen. Menschen interagieren eher mit Personen, die sie kennen und schätzen.

Wenn Sie nur posten, aber nie interagieren, wird Ihr Profil „kalt“.
Dann gibt es weniger Kommentare – und damit weniger Sichtbarkeit.

15-Minuten-Netzwerk-Routine pro Tag: 

  • 5 Minuten: 3 Beiträge kommentieren (mit Substanz)
  • 5 Minuten: 1 Person ehrlich gratulieren oder nachfragen
  • 5 Minuten: Antworten auf Kommentare unter Ihren Posts

Das ist einfach. Aber sehr wirksam.

Profil und Content müssen zusammenpassen

Viele Menschen posten gute Inhalte – aber verlieren trotzdem Follower*innen und Anfragen. Der Grund ist oft nicht der Post, sondern das Profil. Denn ein Post ist meist nur der „erste Kontakt“. Die Entscheidung fällt auf Ihrem Profil.

Was nach einem guten Post fast immer passiert

Wenn jemand Ihren Beitrag gut findet, läuft im Kopf eine einfache Prüfung:

  1. Jemand sieht Ihren Post und denkt: „Interessant.“
  2. Die Person klickt auf Ihr Profil, um mehr über Sie zu erfahren.
  3. Dann kommt die Frage: Kontaktaufnahme – oder wegklicken.

 

Das heißt: Ihr Profil muss die Erwartungen erfüllen, die Ihr Content weckt. Wenn Sie über ein Thema posten, aber Ihr Profil wirkt ganz anders, verlieren Sie Vertrauen und damit Conversion (also: Follows, Klicks, Anfragen).

 

Merksatz: Content bringt Aufmerksamkeit. Das Profil macht daraus Vertrauen.

Mini-Profil-Check

  • Headline: Wem helfen Sie und wobei?
  • Info/About: kurz, klar, konkret
  • Featured: 2–3 beste Inhalte (Karussell, Case, Angebot)
  • Kontakt: leicht auffindbar (Website, E-Mail, Terminlink)

Möchten Sie auf LinkedIn wieder sichtbar werden – mit klaren Themen, starken Hooks und Posts, die echte Kommentare auslösen? Dann starten Sie jetzt: Schreiben Sie mir eine Nachricht. 

FAQ: LinkedIn hat sich 2026 verändert – so bleiben Sie sichtbar

Was ist 2026 auf LinkedIn der wichtigste Unterschied zu früher?

LinkedIn bewertet stärker, ob Ihr Beitrag für die richtigen Menschen relevant ist – nicht nur, ob er neu ist. Es geht mehr um „Passung“ und weniger um „laut sein“.

Was bedeutet „Relevanz“ auf LinkedIn ganz konkret?

Relevanz heißt: Ihr Beitrag passt zu den Interessen und dem Verhalten Ihrer Zielgruppe. LinkedIn schaut u. a. darauf, wer mit Ihrem Post interagiert und ob die Interaktion „sinnvoll“ ist (z. B. Kommentare, Saves).

Was ist „Themenautorität“ und warum ist sie so wichtig?

Themenautorität bedeutet: Sie werden als verlässliche Stimme für 2–3 Themen wahrgenommen. Wenn Sie regelmäßig dazu posten, kann LinkedIn Ihre Inhalte leichter zuordnen – und Leser*innen verstehen schneller, warum sie Ihnen folgen sollten.

Wie viele Kernthemen sollte ich bespielen?

Am besten 2–3 Kernthemen. Dann bleiben Sie klar erkennbar und wirken nicht „beliebig“. (Wenn Sie 10 Themen mischen, wirkt es für den Algorithmus und für Leser*innen unklar.)

Muss ich 2026 täglich posten, um Reichweite zu bekommen?

Nein. LinkedIn empfiehlt eher konsequent zu posten statt „Dauerfeuer“. Gyanda Sachdeva nennt als Richtwert 2–5 Posts pro Woche; sogar 2 Posts/Woche können im Schnitt deutlich mehr Profilaufrufe bringen.

Warum sind Kommentare wichtiger als Likes?

Ein Like ist schnell, ein Kommentar zeigt echtes Interesse. LinkedIn bewertet „Feedback“ wie Kommentare, Saves, Shares stärker, weil daraus echte Gespräche entstehen.

Was ist die „Verweildauer“ – und warum zählt sie so stark?

Verweildauer (Dwell Time) bedeutet: Wie lange Menschen bei Ihrem Beitrag bleiben (lesen, anschauen, im Kommentarbereich hängen bleiben). LinkedIn beschreibt in Engineering-Beiträgen, dass „time spent“ genutzt wird, um das Feed-Ranking zu verbessern.

Wie erhöhe ich die Verweildauer, ohne Clickbait zu machen?

Schreiben Sie so, dass man leicht dranbleibt: kurze Absätze, klare Zwischenzeilen, konkrete Beispiele. Helfen Sie Leser*innen schnell zu verstehen, was sie im Post bekommen (z. B. „3 Schritte“, „5 Fehler“, „1 Vorlage“).

Welche Formate funktionieren 2026 besonders gut?

Formate, die Menschen länger beschäftigen, sind oft im Vorteil: Dokument-/Karussell-Posts und native Videos. Sie erhöhen häufig die Zeit, die Nutzer*innen beim Inhalt bleiben.

Was heißt „native Formate“ genau?

„Native“ bedeutet: Inhalte direkt auf LinkedIn (z. B. Video-Upload, Dokument-Karussell), statt nur einen externen Link zu posten. So bleibt die Aufmerksamkeit eher auf der Plattform – und das kann sich positiv auf Reichweite auswirken.

Entscheidet sich die Reichweite wirklich in der ersten Stunde?

Die Startphase ist wichtig, weil frühe sinnvolle Signale helfen (Kommentare, Saves, passende Interaktion). Aber: LinkedIn kann Beiträge auch später weiter ausspielen, wenn sie relevant bleiben – deshalb lohnt sich gutes Community-Management auch nach dem Posten.

Was sollte ich direkt nach dem Posten tun?

Planen Sie 20–45 Minuten ein, um Kommentare zu beantworten und das Gespräch zu führen. Antworten Sie nicht nur mit „Danke“, sondern mit einer Rückfrage oder einem Beispiel – so bleibt der Thread lebendig.

Wie wichtig ist mein Profil für Sichtbarkeit?

Sehr wichtig: Viele Menschen klicken nach einem guten Post auf Ihr Profil und entscheiden dort, ob sie Ihnen folgen oder Sie kontaktieren. Wenn Profil und Content nicht zusammenpassen, verlieren Sie Follows und Anfragen – obwohl der Post gut war.

Was gehört in einen schnellen „Mini-Profil-Check“?

  • Headline: Wen helfen Sie und wobei – in einem klaren Satz.
  • Info/About: kurz, konkret, mit Beispielen statt Floskeln.
  • Featured: 2–3 starke Inhalte (z. B. Karussell + Case + Angebot).
  • Kontakt: Website/E-Mail/Terminlink sofort auffindbar.

Darf ich KI für LinkedIn-Posts nutzen?

Ja – aber achten Sie darauf, dass es nach Ihnen klingt. Vermeiden Sie generische Phrasen, fügen Sie echte Beispiele und klare Aussagen hinzu, damit Ihr Content „menschlich“ wirkt und länger gelesen wird.

Marielle Viola Morawitz

Marielle Viola Morawitz

Expertin für digitale Sichtbarkeit

Dieser Beitrag wurde von Marielle Viola Morawitz, Inhaberin der Berliner Agentur 2komma8 – Büro für Text, Fotografie und Grafikdesign verfasst. Sie unterstützt Unternehmen und Selbstständige dabei, digital sichtbar zu werden – mit klarer Positionierung, starken Hooks und Content, der echte Gespräche auslöst. Ihr Fokus liegt auf Strategien, die Reichweite in Vertrauen verwandeln: Themenautorität, Community-Aufbau und Formate wie Karussell und Video.

Ein Jahr Threads in Deutschland – ein Resümee

Ein Jahr Threads in Deutschland – ein Resümee

Vor rund einem Jahr sorgte Meta mit Threads für einen Paukenschlag in Deutschland: ein textbasierter Social-Media-Dienst als „Twitter-Konkurrent“, eingebettet in das Instagram-Ökosystem. Die Erwartungen waren hoch, der Start vielversprechend. Doch wie sieht die Bilanz nach einem Jahr aus? Wie intensiv wird Threads genutzt, wer ist dort aktiv und lohnt sich die Plattform für Unternehmen? Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung von Threads in Deutschland und vergleichen sie mit der Plattform X, ehemals Twitter.

Wie intensiv nutzen die Deutschen Threads?

Threads startete mit beeindruckenden Nutzerzahlen: Innerhalb von 5 Tagen registrierten sich weltweit über 100 Millionen User. In Deutschland waren es in den ersten 3 Tagen 550.000 Downloads. Zum jetzigen Zeitpunkt verzeichnet die Plattform rund 300 Millionen monatlich aktive Nutzerinnen und Nutzer. Für Deutschland gibt es keine aktuellen Zahlen. Die Interaktionen auf Threads sind im Vergleich zu Plattformen wie Instagram oder X geringer. Dennoch gibt es in spezifischen Communitys, beispielsweise im Bereich Lifestyle, Technologie und Nachhaltigkeit, engagierte Nutzergruppen. Besonders Creator*innen und Unternehmen, die einen dialogorientierten Ansatz verfolgen, scheinen auf Threads aktiv zu sein.

 

Wer nutzt Threads?

Die Plattform spricht vor allem junge Erwachsene an, die bereits stark in das Instagram-Ökosystem eingebunden sind. Unternehmen und Creator*innen nutzen Threads häufig als Verlängerung ihres Instagram-Auftritts.

 

  • Junge Erwachsene: Threads zieht vor allem junge Erwachsene an, die bereits aktiv Teil der Instagram-Community sind und hier ergänzend Inhalte konsumieren oder teilen.

  • Unternehmen und Marken: Sie nutzen Threads als Verlängerung ihres Instagram-Auftritts, insbesondere zu Themen wie Lifestyle, Popkultur und Nachhaltigkeit, und setzen dabei auf eine lockere, persönliche Ansprache.

  • Creator*innen und Influencer*innen: Diese Gruppe nutzt Threads, um ihre Reichweite auszubauen und den Austausch mit ihrer Community intensiver zu gestalten.

  • Fachleute: Expert*innen aus den Bereichen Technologie und Innovation diskutieren auf Threads aktuelle Trends und Entwicklungen, um sich zu vernetzen.

 

 

Bisher bleibt Threads allerdings noch wenig vielfältig, da sich die Nutzenden kaum von der bestehenden Instagram-Zielgruppe unterscheiden.

     

    Nutzen für Unternehmen: Potenziale und Praxis

     

    Einige Unternehmen haben Threads erfolgreich in ihre Kommunikationsstrategie integriert. Sie nutzen die Plattform, um nahbar zu wirken und Gespräche mit ihrer Community zu führen. Ein Beispiel ist eine nachhaltige Modemarke, die Threads nutzt, um Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren und schnelle Feedbackschleifen zu generieren.

     

    Content-Tipps:

    • Persönlichkeit zeigen: Threads eignet sich für lockere, informelle Kommunikation.
    • Kurz und knackig: Beiträge mit einem Mix aus Text und visuellem Content kommen gut an.
    • Dialog statt Monolog: Unternehmen sollten Threads nicht als Werbeplattform, sondern als Diskussionsraum nutzen.

    Diese Unternehmen machen es vor

    In Deutschland haben einige Marken auf Threads durch humorvolle Inhalte eine beachtliche Anhängerschaft gewonnen und erzielen hohe Interaktionsraten:

     

    • Teekanne: Das Unternehmen hat mit kreativen Wortspielen und humorvollen Beiträgen, wie dem „Mausi-Tee“, viele neue Fans auf Threads gewonnen.
    • ProSieben: Der Fernsehsender nutzt kurze, witzige Posts, die genau den Ton der Threads-Community treffen, und erzielt damit hohe Interaktionen.
    • Carrera: Der Spielzeughersteller begeistert mit humorvollen Beiträgen rund um die Welt der Rennbahnen und spricht damit sowohl Kinder als auch Erwachsene an.
    • Deutsche Bahn: Mit einem Mix aus ironischen Antworten auf Beschwerden und kreativen Memes hat sich die Deutsche Bahn auf Threads als unterhaltsame Marke etabliert.

    Threads vs. X: Ein ernstzunehmender Konkurrent?

     

    Threads wurde oft als potenzieller „Twitter-Killer“ gehandelt. Doch nach einem Jahr zeigt sich: Threads hat seine eigene Nische gefunden, ohne X zu verdrängen.

    Plattformvergleich:

    • Threads: Dialogorientiert, einfacher Zugang durch die Instagram-Integration, weniger Reichweite.
    • X: Vielfältige Zielgruppen, hohe Reichweite, aber zunehmend von kontroversen Diskussionen geprägt.

     

     

    Threads punktet vor allem bei Nutzer*innen, die X den Rücken gekehrt haben, aber dennoch an textbasierten Plattformen interessiert sind. Für Unternehmen, die einen positiven und persönlichen Austausch suchen, ist Threads eine Überlegung wert.

     

    Empfehlung: Lohnt sich Threads für Unternehmen?

    Die Antwort hängt von Ihrer Zielgruppe und Ihren Zielen ab:

    • Geeignet für: Unternehmen mit Fokus auf Community-Building und dialogorientiertem Content.
    • Nicht ideal für: Unternehmen, die schnelle Reichweite und hohe Sichtbarkeit suchen.

     

    Threads ist aktuell kein Must-have, ist jedoch ein wertvoller Zusatzkanal – besonders, wenn Ihre Zielgruppe bereits auf Instagram aktiv ist.

     

    Fazit:

    Ein Jahr nach dem Start zeigt Threads Licht und Schatten. Die Plattform hat ihre Stärken in der Community-Bindung, bleibt aber in puncto Reichweite hinter anderen Netzwerken zurück. Für Unternehmen, die den direkten Dialog mit ihrer Zielgruppe suchen, bietet Threads spannende Möglichkeiten. Doch ob sich der Aufwand lohnt, hängt davon ab, wie gut Threads zur eigenen Strategie passt. Die Frage bleibt: Setzen Sie auf eine Nische – oder warten Sie, bis Threads den nächsten großen Entwicklungsschritt macht?

    Coverbild: scyther5 – Getty Images (Canva)

     

     

     

    Lohnt sich Threads für Ihr Unternehmen? Kontaktieren Sie uns noch heute und wir nehmen eine Analyse vor!

    Threads – das neue Must-have für deutsche Unternehmen?

    Threads – das neue Must-have für deutsche Unternehmen?

    Bild: filadendron Getty Images Signature (Canva)

    Das Jahr 2023 bringt uns kurz vor Jahresende Threads nach Europa, eine Plattform, die uns an die goldenen Tage von Twitter erinnert. Der neue Social-Media-Kanal fühlt sich an, als würden wir eine Zeitkapsel öffnen. Threads weckt Erinnerungen an eine Ära, in der Social Media noch unkompliziert und spontan war, eine Zeit, in der wir einfach unsere Gedanken teilten, ohne einen ausgeklügelten Content-Plan zu haben.

    Diese neue Plattform, kreiert vom kreativen Team hinter Instagram und vorgestellt von Meta, markiert eine Rückkehr zu den Wurzeln sozialer Interaktion im Internet. Mit dem Start in Europa eröffnet Threads die Möglichkeit, diese einfache, unmittelbare Art der Kommunikation in einem neuen Kontext zu erleben.

    Threads erinnert uns daran, wie Social Media ursprünglich gedacht war: ein Ort für offene, ehrliche Gespräche, wo jeder frei seine Gedanken äußern kann. Mit einem großzügigen Limit von 500 Zeichen pro Beitrag bietet Threads Raum für mehr als nur flüchtige Kommentare – es lädt zu echten, tieferen Diskussionen ein.

    Threads kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Social-Media-Landschaft eine Veränderung sucht. Mit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk und dessen Umbenennung in X haben sich die Dynamiken und Nutzererwartungen auf der Plattform verschoben. In diesem Kontext bietet Threads eine willkommene Alternative, die Benutzer:innen dazu einlädt, ihre Gedanken in einem erweiterten Format zu teilen und an öffentlichen Gesprächen teilzunehmen.

    Die Erweiterung nach Europa wurde durch die strikten Datenschutz- und Technologievorschriften der EU beeinflusst. Dies hat zu einer verzögerten Einführung in Europa geführt, aber auch zu wichtigen Anpassungen der Plattform, die den europäischen Regelungen entsprechen. So ist es nun möglich, Threads ohne ein verknüpftes Instagram-Konto zu nutzen, was den Datenschutzbestimmungen der EU gerecht wird​​​​.

     

    Infografik zum Begriff Threads

    Threads im Fokus: Die neue Plattform für vertiefte digitale Gespräche

    In der digitalen Kommunikation steht der Ausdruck „Threads“ für eine Reihe von Nachrichten, die auf einer Social-Media-Plattform oder einem Forum miteinander verknüpft sind. Ein Thread beginnt oft mit einem einzelnen Beitrag oder einer Frage, worauf andere mit Antworten, Kommentaren oder weiteren Informationen reagieren. So entsteht eine „Gesprächskette“.

    Analog zu Twitter, wo einzelne Beiträge als „Tweets“ bezeichnet werden, sind die Posts auf der Plattform Threads einfach als „Thread“ bekannt. Während ein Tweet bei Twitter eine einzelne, isolierte Nachricht darstellt, könnte man einen Thread als eine fortlaufende Konversation oder eine Reihe von Beiträgen sehen, die miteinander verknüpft sind. Dies spiegelt das Konzept der Plattform wider, längere und tiefere Diskussionen zu ermöglichen.

    Ein einzelner Beitrag in einem Thread enthält, ähnlich wie ein Tweet, verschiedene Formen von Inhalten, wie Text, Bilder oder Videos. Der Unterschied liegt jedoch in der Länge und im Umfang der Konversation. Threads-Beiträge sind darauf ausgelegt, längere Diskussionen und detailliertere Ausführungen zu ermöglichen, wodurch sie sich von der eher kurzgefassten Natur der Tweets unterscheiden.

    Auf der gleichnamigen Plattform repräsentieren Threads eine Möglichkeit für Nutzer*innen, in einen tieferen und umfassenderen Dialog zu treten als auf Plattformen wie Twitter.

      Was bisher geschah

      Die Reise von Threads begann mit einer Vision, eine Alternative zu den bestehenden Social-Media-Plattformen zu schaffen. Im Juli 2023 wurde Threads in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und in 100 weiteren Ländern eingeführt.

      Die Ausweitung nach Europa war nicht ohne Herausforderungen. Aufgrund der strengen Datenschutz- und Technologieregelungen in der EU, insbesondere der Digital Markets Act (DMA), verzögerte sich die Einführung von Threads in Europa. Meta reagierte jedoch proaktiv und passte die Plattform an, um den europäischen Bestimmungen zu entsprechen.

        Infografik Threads: Entwicklung

        Die Entwicklung und Einführung von Threads, der Social-Media-Plattform von Meta, lässt sich in einer Timeline wie folgt darstellen:

        1. Entwicklung und Planung (von Januar bis Juli 2023): Vor dem offiziellen Start arbeitete das Team hinter Instagram, an der Entwicklung von Threads. Dieser Prozess beinhaltete Planung, Design und Tests, um eine neue Social-Media-Plattform zu schaffen, die sich von bestehenden Angeboten unterscheidet.

        2. Globaler Start (Juli 2023): Im Juli 2023 startete Threads in den USA, im Vereinigten Königreich und in 100 weiteren Ländern. Dieser Start war der erste Schritt von Meta, um Threads als eine neue, bedeutende Social-Media-Plattform zu etablieren​​.

        3. Regulatorische Anpassungen und Herausforderungen (von Juli bis Dezember 2023): Nach dem globalen Start begann Meta, die Plattform für den europäischen Markt anzupassen, um den dortigen Datenschutz- und Regulierungsvorschriften gerecht zu werden. Dazu gehörte die Anpassung an die Digital Markets Act (DMA) der EU, die strenge Anforderungen an große Technologieunternehmen stellt​​​​.

        4. Start in Europa (Dezember 2023): Im Dezember 2023 wurde Threads schließlich in Europa eingeführt. Diese Einführung markierte einen wichtigen Meilenstein für Meta, da Threads nun in einem Markt mit strengen Datenschutzgesetzen und Regulierungsvorschriften verfügbar wurde. Eine Schlüsselanpassung war die Entfernung der Notwendigkeit, ein Instagram-Konto zu haben, um Threads nutzen zu können​​.

        5. Weitere Entwicklungen (ab Dezember 2023): Meta plant weitere Anpassungen und Entwicklungen für Threads, um die Plattform weiter zu verbessern und an die Bedürfnisse der Nutzer:innen anzupassen. Dazu gehört auch die Einführung eines eigenen Fact-Checking-Dienstes im Jahr 2024, um Falschinformationen entgegenzuwirken​​.

        Threads: Funktionen kurz vorgestellt

        Threads ist sowohl als Webversion als auch als mobile App für Android und iOS verfügbar. Überblick über die Funktionsweise und die Hauptfunktionen von Threads:

         

        1. Account-Erstellung und Anmeldung: Um Threads zu nutzen, ist ein Account erforderlich. Nutzer:innen können sich über ihren Instagram-Account anmelden oder unabhängig davon agieren.
          • Personalisierung des Accounts: Bei der Erstellung eines Accounts werden grundlegende Informationen wie Vor- und Nachname sowie eine Profilbeschreibung angegeben. Nutzende können einen Link zu einem anderen sozialen Kanal oder ihrem Blog hinzufügen. Diese Daten lassen sich auch einfach aus dem Instagram-Account importieren.
            • Startseite und Beitragserstellung: Die Startseite zeigt einen Feed mit Beiträgen von der eigenen Community oder solchen, die der Algorithmus als interessant erachtet. Um einen neuen Beitrag zu erstellen, gibt es die Option „Starte einen Thread“ oder ein Symbol zum Erstellen eines Beitrags in der Symbolleiste. Eine Korrektur des Threads ist innerhalb von 5 Minuten möglich.
              • Beitragslänge und Medienintegration: Beiträge auf Threads sind bis zu 500 Zeichen lang. Nutzenden haben die Möglichkeit, Text, Bilder, Videos (bis zu 5 Minuten Länge) und Links in ihre Beiträge einzufügen.
                • Interaktion mit Beiträgen: Auf Beiträge reagiert die Community mit einem Herz und/oder einem Kommentar. Beiträge anderer lassen sich im eigenen Feed teilen oder als Link in anderen Anwendungen verwenden. Nutzer:innen haben zudem die Möglichkeit, andere stummzuschalten, zu blockieren, zu melden oder deren Beiträge zu verbergen.
                  • Suchfunktion und Benachrichtigungen: Über die Suchfunktion können Nutzende nach spezifischen Begriffen, Namen oder Beiträgen suchen. Das Herz-Symbol zeigt Follower an sowie alle Inhalte, in denen man erwähnt, zitiert oder angesprochen wurde.
                    • Account-Einstellungen und Profilverwaltung: Im Bereich der Account-Einstellungen bearbeiten Nutzer:innen ihr Profil, sie fügen beispielsweise ein neues Profilbild hinzu, passen ihren Steckbrief an oder sehen verfasste Threads und Antworten an.
                      • Zukünftige Erweiterungen: Mark Zuckerberg kündigte eine Verknüpfung mit Mastodon. Darüber hinaus ist die Entwicklung eines Fakten-Checkers im Gespräch.

                          Warum Threads das bessere Twitter ist

                          Threads trat als rasche Reaktion auf das veränderte Twitter hervor. Durch sein erweitertes Zeichenlimit ermöglicht Threads tiefere und nuancierte Konversationen, fernab der Einschränkungen und Kontroversen, die Twitter unter Elon Musks Führung erlebt hat. Es bietet eine frische, nutzerfreundliche Plattform, die den Fokus auf Qualität und Vielfalt im Diskurs legt. Ohne die Belastung durch erhöhte Verbreitung von Hass und Hetze, die bei Twitter seit der Übernahme beobachtet wurde, positioniert sich Threads als ein sicherer und einladender Ort für Austausch und Engagement. Kurz gesagt, Threads kombiniert die besten Aspekte des sozialen Austauschs mit einer modernen, ethischen Ausrichtung, die es zu einer erstklassigen Wahl für digitale Kommunikation macht.

                            Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.

                            Unterschiede in Benutzererfahrung und Funktionalität

                            Wenn wir Threads und X (ehemals Twitter) vergleichen, fallen sofort einige Schlüsselunterschiede auf:

                            1. Zeichenlimit: Das wohl auffälligste Merkmal, das Threads von X unterscheidet, ist das erweiterte Zeichenlimit. Während X traditionell ein Limit von 280 Zeichen pro Tweet hat, bietet Threads seinen Nutzer:innen bis zu 500 Zeichen. Dies ermöglicht ausführlichere Beiträge und fördert tiefere, nuancierte Diskussionen​​.
                            2. Benutzererfahrung: Threads wurde mit dem Ziel entwickelt, eine intuitive und benutzerfreundliche Plattform zu sein. Die Möglichkeit, die App ohne Verknüpfung mit einem Instagram-Konto zu nutzen, spricht ein breiteres Publikum an und erhöht die Zugänglichkeit für EU-Nutzer:innen.
                            3. Funktionen zur Konversationsteilnahme: Threads legt einen größeren Schwerpunkt auf die Teilnahme an öffentlichen Gesprächen. Dieses Feature ermöglicht einen breiteren Diskurs und fördert eine Kultur des Austauschs und der Interaktion, die über kurze Kommentare hinausgeht.

                            Vergleich der Nutzerbasis und des Engagements

                             X ist eine etablierte Plattform mit einer breiten und aktiven Nutzerbasis. Sie hat im Laufe der Jahre eine treue Gemeinschaft aufgebaut. Allerdings gibt es seit einiger Zeit eine Abwanderungsbewegung, die eng mit der Person Elon Musk und seinen aus dem Rahmen fallenden Aussagen verbunden ist. Zudem nahmen Hass und Hetze immer mehr auf der Plattform zu. Musks direkten und kontroversen Äußerungen unterstreichen die angespannte Atmosphäre und die Herausforderungen, mit denen X seit der Übernahme konfrontiert ist.

                            Threads, als relativ neue Plattform, baut noch seine Nutzerbasis auf. Die anfängliche Nutzerzahl war vielversprechend, doch zeigten Daten, dass die tägliche Aktivität der Nutzer:innen und die Verweildauer nach dem Start in den USA deutlich abnahmen​​. In Europa könnte sich Threads jedoch als ernstzunehmender Konkurrent herausstellen, denn der Rechtsruck innerhalb der X-Community und die damit einhergehende toxische Diskussionskultur schmeckt vielen hierzulande nicht.

                            Die Herausforderung für Threads besteht darin, ein nachhaltiges Engagement und eine treue Nutzerbasis aufzubauen, insbesondere in Europa, wo es erst gestern gestartet ist.

                                Wider den Fake-News

                                X ist durch Hetze und Fake-News unangenehm aufgefallen. Threads will einen anderen Weg einschlagen. Im Jahr 2024 plant Threads eine bedeutende Erweiterung seiner Funktionalitäten durch die Einführung eines eigenen Fakten-Check-Dienstes. Diese Initiative zielt darauf ab, die Verbreitung von Falschinformationen auf der Plattform zu bekämpfen und die Integrität der auf Threads geteilten Inhalte zu gewährleisten. Dieser Schritt ist besonders relevant im Kontext der aktuellen Diskussionen über die Rolle von Social Media in der Verbreitung von Fake-News und der Notwendigkeit, verlässliche Informationen zu fördern.

                                Mit diesem Fact-Checking-Dienst wird Threads in die Lage versetzt, Beiträge auf Fakten zu überprüfen und Nutzer:innen über die Glaubwürdigkeit und Genauigkeit der geteilten Informationen zu informieren. Dies ist ein entscheidender Schritt, um ein verantwortungsbewussteres und informiertes digitales Umfeld zu schaffen. Die Einführung eines solchen Dienstes könnte Threads zu einer Plattform machen, die nicht nur für ihre Nutzerfreundlichkeit, sondern auch für ihr Engagement für Wahrheit und Transparenz geschätzt wird.

                                    Potenzial von Threads für deutsche Unternehmen

                                    Threads eignet sich besonders für Nutzer*innen, die auf der Suche nach einer Plattform für tiefergehende und ausführlichere Diskussionen sind. Es ist ideal für Personen, die über die begrenzte Zeichenzahl, wie sie bei X üblich ist, hinausgehen wollen. Unternehmen, Marken und Influencer*innen, die detaillierte Inhalte teilen möchten, finden in Threads eine geeignete Plattform. Auch für diejenigen, die eine Alternative zu den üblichen Social-Media-Plattformen suchen und Wert auf einen respektvollen, qualitätsorientierten Diskurs legen, ist Threads gut geeignet.

                                    Potenzial von Threads für deutsche Unternehmen:

                                    1. Erweiterte Reichweite und gezielte Kommunikation: Durch Threads können deutsche Unternehmen eine breitere Zielgruppe erreichen. Die Möglichkeit, längere und tiefere Inhalte zu teilen, ermöglicht es Firmen, ihre Markenbotschaften und Werte ausführlicher zu kommunizieren. Dies kann besonders nützlich sein für Unternehmen, die komplexe Produkte oder Dienstleistungen anbieten.
                                      • Verbesserung der Kundeninteraktion und -bindung: Mit Threads führen deutsche Unternehmen einen direkteren und persönlicheren Dialog mit ihren Zielgruppen. Die Plattform fördert tiefgreifende Gespräche, die zu einer stärkeren Kundenbindung führen.
                                        • Marketing und Branding: Threads bietet innovative Möglichkeiten für Marketing- und Branding-Aktivitäten. Unternehmen stärken ihre Markenidentität durch kreative und interaktive Beiträge, die auf der Plattform geteilt werden.
                                          • Krisenmanagement und Reputation: In Zeiten von Krisen oder negativen Schlagzeilen bietet Threads eine Plattform, auf der Unternehmen schnell und effektiv reagieren können. Durch das erweiterte Zeichenlimit ist eine umfassende Stellungnahme möglich. So arbeiten Firmen aktiv an ihrem Reputationsmanagement.
                                            • Marktforschung und Trendanalyse: Durch die Interaktionen auf Threads gewinnen Unternehmen wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse und Präferenzen ihrer Zielgruppe. Diese Daten nutzen sie für die Marktforschung und zur Identifizierung von Branchentrends.
                                              • B2B-Kommunikation und Networking: Threads kann auch eine Plattform für B2B-Kommunikation und Networking sein. Unternehmen vernetzen sich mit anderen Firmen, bauen Partnerschaften auf und tauschen sich über Branchentrends aus.
                                                Infografik zu Threads

                                                Unternehmen sollten jetzt einen Account bei Threads anlegen, weil es eine Plattform mit wachsender Popularität ist. Threads erlaubt es Unternehmen, direkt und authentisch mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren und sich von der Konkurrenz abzuheben. Darüber hinaus bietet es eine Gelegenheit, frühzeitig eine Präsenz auf einer neuen Plattform aufzubauen, die sich auf Qualität und Engagement konzentriert.

                                                  Nutzen Sie die Gunst der ersten Stunde und seien Sie von Anfang an dabei. Lassen Sie uns gemeinsam ein Konzept für Threads erarbeiten. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf.

                                                  Ihr Wegweiser durch die Social-Media-Landschaft: Der ultimative Vergleich führender Plattformen

                                                  Ihr Wegweiser durch die Social-Media-Landschaft: Der ultimative Vergleich führender Plattformen

                                                  Bild: LaylaBird – Getty Images Signature (Canva)

                                                  Social Media hat die Art und Weise revolutioniert, wie wir kommunizieren, uns informieren, arbeiten, lernen und uns unterhalten. Von der ersten Facebook-Nachricht, die unsere Freundschaften auf ein ganz neues Level gehoben hat, über das erste viral gegangene TikTok-Video, das die Kreativität entfesselt, bis hin zur ersten LinkedIn-Verbindung, die Türen zu neuen beruflichen Möglichkeiten öffnet – Social Media hat unsere Welt nachhaltig geprägt.

                                                   

                                                  Übersicht über Social-Media-Plattformen

                                                  Inmitten der rasanten digitalen Evolution wird die Social-Media-Landschaft immer komplexer und unübersichtlicher. 7 Hauptakteure – Facebook, Twitter, Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn und Xing – dominieren die Szene, jeder mit seinem eigenen Universum an Funktionen, Zielgruppen und Einsatzmöglichkeiten.

                                                  In dieser dynamischen Social-Media-Landschaft braucht es einen Leitfaden, der Licht ins Dunkel bringt. Und genau das bieten wir Ihnen. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise, auf der wir die einzigartigen Merkmale, Stärken und Schwächen jeder Plattform erkunden, wertvolle Einblicke in ihre jeweiligen Zielgruppen liefern und Ihnen zeigen, wie Sie die vielfältigen Funktionen für Ihre individuellen Ziele optimal nutzen können.

                                                   

                                                  Für unseren ultimativen Social-Media-Guide möchten wir uns auf diese 7 Kanäle konzentrieren:

                                                  • Facebook: Als älteste und größte Plattform präsentiert sich Facebook als digitaler Marktplatz für Ideen, Meinungen und Inhalte. Von Bildern und Videos bis hin zu Live-Streams bietet Facebook eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Welt zu erreichen.
                                                  • Twitter: Twitter ist die digitale Antwort auf die Kaffeepause: schnell, prägnant und auf den Punkt gebracht. Hier werden Nachrichten geteilt, Meinungen ausgetauscht und Kontroversen diskutiert.
                                                  • Instagram: Diese Plattform ist das digitale Schaufenster des Lebens. Hochwertige Bilder, inspirierende Zitate und kreative Storys prägen die Plattform.
                                                  • TikTok: Dieser Kanal bringt Schwung ins Spiel. Die Plattform basiert auf kurzen, oft musikalisch unterlegten Videos und zieht insbesondere ein junges Publikum an.
                                                  • YouTube: Die Welt der Videos öffnet sich auf YouTube. Von DIY-Anleitungen über VLogs bis hin zu Musikvideos findet sich hier für jede:n etwas.
                                                  • LinkedIn: LinkedIn ist das Business-Center der Social Media. Berufliche Kontakte, Stellensuche und Branchennews prägen das Bild.
                                                  • Xing: Als deutschsprachiger Konkurrent von LinkedIn bietet Xing ähnliche Funktionen, ist aber stärker auf den D-A-CH-Raum ausgerichtet.

                                                   

                                                   

                                                  Darüber hinaus gibt es weitere Kanäle, die in Deutschland intensiv genutzt werden. Zu diesen zählen WhatsApp, Pinterest und Snapchat.

                                                   

                                                  WhatsApp

                                                  WhatsApp ist ein sehr beliebter Kommunikationskanal mit über 2 Milliarden Nutzer:innen weltweit. Es wird oft als „Social-Media-Kanal“ bezeichnet, jedoch unterscheidet es sich in seiner Natur und Funktionalität von klassischen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn und Xing.

                                                  WhatsApp legt seinen Fokus auf Direktnachrichten: Während andere Social-Media-Plattformen hauptsächlich auf öffentliche oder semi-öffentliche Posts und Interaktionen ausgerichtet sind, konzentriert sich WhatsApp vor allem auf private Direktnachrichten zwischen Einzelpersonen oder Gruppen.

                                                  Social-Media-Merkmale, wie das öffentliche Posten und Teilen von News oder das Liken und Kommentieren von Inhalten, die typisch für Social-Media-Plattformen sind, spielen bei WhatsApp eine eher untergeordnete Rolle.

                                                  WhatsApp legt einen großen Wert auf Sicherheit und Privatsphäre. Mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind alle Chats nur für die beteiligten Personen sichtbar, was eine sichere und private Kommunikation ermöglicht.

                                                  Obwohl WhatsApp in jüngster Zeit versucht hat, mehr „Social-Media“-ähnliche Funktionen einzuführen, wie zum Beispiel die „Status“-Funktion, bleibt der Hauptzweck der Plattform die private, direkte Kommunikation. Daher könnte WhatsApp in einer Diskussion oder einem Vergleich von Social-Media-Plattformen, die sich auf öffentliche Interaktionen und Inhaltsverbreitung konzentrieren, fehlen.

                                                   

                                                  Pinterest

                                                  Pinterest unterscheidet sich in mehreren Aspekten von traditionellen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter.

                                                  Der Fokus liegt auf Inhalte statt Interaktion: Während die meisten Social-Media-Plattformen auf der Interaktion zwischen Nutzer:innen basieren (durch Teilen, Liken und Kommentieren von Beiträgen), liegt der Schwerpunkt von Pinterest auf der Sammlung und Organisation von Inhalten. Nutzer:innen „pinnen“ Bilder, Videos und andere Inhalte auf thematischen „Boards“ für die spätere Verwendung oder Inspiration. Obwohl es Möglichkeiten zur Interaktion gibt, steht die Interaktion zwischen Nutzer:innen nicht im Vordergrund.

                                                  Pinterest wird oft mehr als visuelle Suchmaschine oder als Tool zur Ideenfindung betrachtet als als Ort für soziale Interaktionen. Wir nutzen Pinterest, um Ideen, Produkte und Inspirationen zu suchen und zu entdecken.

                                                  Im Gegensatz zu anderen Plattformen, auf denen Nutzer häufig ihre echten Namen und persönlichen Informationen verwenden, ist Pinterest in der Regel weniger auf die persönliche Identität des Nutzers ausgerichtet.

                                                  Diese Unterschiede machen Pinterest eher zu einer Plattform für Content-Curation und -Discovery als zu einer traditionellen Social-Media-Plattform.

                                                   

                                                  Snapchat

                                                  Snapchat unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Punkten von klassischen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram.

                                                  • Flüchtige Inhalte: Die Hauptunterscheidung ist, dass auf Snapchat geteilte Inhalte, sogenannte „Snaps“, in der Regel nach dem Ansehen oder nach 24 Stunden (wenn sie in den „Storys“ geteilt werden) verschwinden. Dies steht im Gegensatz zu Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter, wo Inhalte dauerhaft bleiben, es sei denn, sie werden vom Nutzer gelöscht.
                                                  • Fokus auf Kamera und Augmented Reality: Snapchat öffnet direkt mit der Kamera, was den Fokus auf die Erstellung und das Teilen von Bild- und Videoinhalten legt. Zudem bietet Snapchat eine Vielzahl von Augmented-Reality-Funktionen, wie Gesichtsfilter und -linsen, die es Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, kreative und unterhaltsame Veränderungen an ihren Snaps vorzunehmen.
                                                  • Kommunikationsart: Snapchat wird häufig für persönliche oder kleine Gruppenkommunikationen verwendet, während Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter eher auf breitere soziale Netzwerke und öffentliches Teilen ausgerichtet sind.
                                                  • Demografie: Snapchat ist besonders beliebt bei jüngeren Nutzerinnen und Nutzern, insbesondere bei Teenagern und jungen Erwachsenen, während Plattformen wie Facebook eine breitere demografische Streuung haben.
                                                  • Story-Format: Obwohl andere Plattformen wie Instagram und Facebook jetzt auch „Storys“ haben, war Snapchat die erste Plattform, die dieses Format eingeführt hat, bei dem Nutzerinnen und Nutzer Fotos und kurze Videos teilen können, die nach 24 Stunden verschwinden.

                                                   

                                                  Unterschiedliche Zielgruppen auf den Social-Media-Plattformen

                                                   

                                                  Jede Social-Media-Plattform hat ihre eigenen Merkmale und zieht daher unterschiedliche Zielgruppen an. Sie variieren hinsichtlich des Alters, Geschlechts, der Interessen und der beruflichen Ausrichtung ihrer Nutzer:innen. Diese Unterschiede zu verstehen, ist entscheidend, um die richtige Plattform für Ihre Bedürfnisse auszuwählen. Lassen Sie uns das Nutzungsverhalten und die Ausrichtung der einzelnen Plattformen genauer betrachten.

                                                   

                                                  Demografie und Nutzungsverhalten auf den verschiedenen Plattformen

                                                  • Facebook ist nach wie vor die größte Social-Media-Plattform und hat eine breite Nutzerbasis, die fast alle Altersgruppen und Demografien abdeckt. Es ist besonders beliebt bei Menschen zwischen 25 und 49 Jahren.
                                                  • Nutzer:innen bei Twitter sind zwischen 25 und 49 Jahre alt. Die Plattform ist bei Nachrichtenjunkies und Meinungsführer:innen beliebt.
                                                  • Instagram hat eine jüngere Nutzerbasis, mit einer Kerngruppe von 18 bis 34-Jährigen. Es wird häufig für Lifestyle-Inhalte, Mode, Reisen und andere visuell ansprechende Themen genutzt.
                                                  • TikTok ist bei der Generation Z besonders beliebt, mit der Mehrheit der Nutzer:innen unter 24 Jahren. Es ist eine Plattform für kreative, unterhaltsame und oft virale Videos.
                                                  • YouTube hat eine breite Nutzerbasis, die mehrere Altersgruppen (hauptsächlich von 18 bis 44 Jahre) und Interessen abdeckt. Es wird für eine Vielzahl von Inhalten genutzt, von Musikvideos über Bildungsinhalte bis hin zu Vlogs und Produktbewertungen.
                                                  • LinkedIn und Xing sind auf Fach- und Führungskräfte ausgerichtet, wobei LinkedIn eine globale Reichweite hat und Xing stärker im D-A-CH-Raum verbreitet ist. Beide Plattformen werden vor allem von Personen im Alter von 25 bis 44 Jahren genutzt.

                                                  Ausrichtung der Plattformen

                                                  Die Ausrichtung der Plattformen spiegelt sich in den Hauptnutzungsbereichen wider. Facebook und Instagram werden oft für private Zwecke genutzt, um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben oder sich auszudrücken.

                                                  Twitter hat eine starke Ausrichtung auf Nachrichten und öffentliche Diskussionen, während TikTok und YouTube hauptsächlich der Unterhaltung dienen.

                                                  LinkedIn und Xing sind professionell ausgerichtet und werden für Networking, Personalbeschaffung und berufliche Weiterentwicklung genutzt. Ihre Nutzer:innen teilen und diskutieren oft branchenspezifische Inhalte und Nachrichten.

                                                   

                                                   

                                                  Funktionen von Social-Media-Plattformen

                                                  Social-Media-Plattformen bieten eine Vielzahl von Funktionen und Merkmalen, die das Benutzererlebnis und die Interaktionen prägen. Von der Art des geteilten Inhalts bis hin zu den Möglichkeiten, mit anderen Nutzer:innen in Kontakt zu treten, unterscheiden sich die Plattformen deutlich. Lassen Sie uns die wichtigsten Funktionalitäten und Merkmale im Detail betrachten.

                                                   

                                                   

                                                  Interaktionsmöglichkeite

                                                  • Facebook bietet vielfältige Interaktionsmöglichkeiten, einschließlich Likes, Kommentaren, Shares und sogar Reaktionen auf Beiträge und Nachrichten. Es unterstützt auch private und Gruppenchats durch Messenger.
                                                  • Twitter ermöglicht das Liken und Teilen (Retweeten) von Tweets sowie das Kommentieren. Außerdem können Nutzer:innen direkt miteinander kommunizieren und private Nachrichten senden.
                                                  • Instagram ermöglicht das Liken und Kommentieren von Posts, sowie das Teilen von Storys. Direktnachrichten sind auch eine wichtige Funktion.
                                                  • TikTok bietet ähnliche Interaktionen, zusätzlich aber auch das Duettieren, wodurch Nutzer:innen Inhalte gemeinsam erstellen können.
                                                  • YouTube erlaubt das Liken, Disliken und Kommentieren von Videos. Überdies können Nutzer:innen Kanäle abonnieren und Videoinhalte teilen.
                                                  • LinkedIn und Xing ermöglichen das Liken, Teilen und Kommentieren von Beiträgen. Sie bieten auch Funktionen für professionelles Networking, wie das Hinzufügen von Kontakten und das Senden von Direktnachrichten.

                                                  Content-Formate

                                                     

                                                    • Facebook unterstützt Text-Posts, Bilder, Videos, Livestreams und Storys.
                                                    • Twitter ist textzentriert, unterstützt aber auch Bilder, Videos und Links.
                                                    • Instagram ist stark visuell ausgerichtet, mit Schwerpunkt auf Bildern und Videos, insbesondere über das Story-Format.
                                                    • TikTok basiert auf kurzen Video-Clips, wobei Kreativität und Originalität gefördert werden.
                                                    • YouTube ist die führende Plattform für längere Videos und unterstützt auch Livestreaming.
                                                    • LinkedIn und Xing unterstützen eine Mischung aus Text-Posts, Bildern, Videos und Artikeln.

                                                     

                                                    Werbemöglichkeiten und Monetarisierung

                                                    Alle diese Plattformen bieten Werbemöglichkeiten, wobei die Zielgruppenausrichtung und die Kosten variieren können. Monetarisierung ist auf Plattformen wie YouTube durch Werbeeinnahmen und Abonnements möglich, während Instagram, TikTok und Facebook zunehmend Möglichkeiten für Influencer:innen und Marken schaffen, direkt über die Plattform Geld zu verdienen.

                                                     

                                                     

                                                    Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen

                                                    Jede Plattform hat unterschiedliche Einstellungen und Optionen für Privatsphäre und Sicherheit.

                                                    • Facebook bietet detaillierte Einstellungen, um zu kontrollieren, wer Inhalte sehen kann, sowie Optionen für die Blockierung und Berichterstattung. Sie können auch festlegen, wer Sie kontaktieren und Ihre persönlichen Informationen sehen darf.
                                                    • Twitter ermöglicht es Nutzer:innen, ihre Tweets zu schützen, sodass nur bestätigte Follower diese sehen können. Außerdem können Sie bestimmte Nutzer:innen blockieren oder stummschalten.
                                                    • Instagram ermöglicht es Nutzer:innen, ihr Konto privat zu machen, sodass nur bestätigte Follower die Inhalte sehen. Sie können auch Direktnachrichtenanfragen von unbekannten Nutzer:innen steuern.
                                                    • TikTok hat ähnliche Einstellungen wie Instagram, wobei Nutzer:innen bestimmen können, wer sie duettieren oder ihre Videos herunterladen kann.
                                                    • YouTube bietet Nutzer:innen die Möglichkeit, ihre Videos privat oder nicht gelistet zu machen und Kommentare zu moderieren.
                                                    • LinkedIn und Xing ermöglichen es Nutzer:innen, ihre beruflichen Informationen zu kontrollieren und zu bestimmen, wer ihre Beiträge sehen und sie kontaktieren darf.

                                                    Insgesamt sollte jede:r Nutzer:in sich bewusst sein, welche Informationen sie teilen und die angebotenen Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen der jeweiligen Plattformen nutzen. Es ist auch wichtig, regelmäßig die Datenschutzbestimmungen und -einstellungen zu überprüfen, da diese sich häufig ändern.

                                                    Einsatzmöglichkeiten von Social-Media-Plattformen

                                                    Social-Media-Plattformen sind äußerst vielseitige Tools, die sowohl persönlich als auch geschäftlich genutzt werden können. Die Nutzung variiert je nach Plattform und Nutzertyp. Lassen Sie uns die Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Plattformen genauer betrachten.

                                                     Persönliche Nutzung

                                                     

                                                    Für die persönliche Nutzung ist Facebook eine gute Plattform zum Teilen von Alltagsgeschichten, zum Diskutieren von Themen und zum Aufrechterhalten von Verbindungen mit Freunden und Familie. Twitter eignet sich hervorragend, um auf dem Laufenden zu bleiben, Meinungen auszutauschen und Diskussionen zu führen.

                                                    Instagram und TikTok sind ideal zum Teilen von kreativen und visuellen Inhalten, von persönlichen Fotos und Videos bis hin zu Kunst und DIY-Projekten. YouTube ist eine vielseitige Plattform für Unterhaltung, Bildung und zum Teilen von persönlichen Vlogs oder Projekten.

                                                    LinkedIn und Xing sind primär für die berufliche Nutzung gedacht, können aber auch zur persönlichen Markenbildung und zum Teilen von Fachwissen genutzt werden.

                                                    Für die persönliche Nutzung ist Facebook eine gute Plattform zum Teilen von Alltagsgeschichten, zum Diskutieren von Themen und zum Aufrechterhalten von Verbindungen mit Freunden und Familie. Twitter eignet sich hervorragend, um auf dem Laufenden zu bleiben, Meinungen auszutauschen und Diskussionen zu führen.

                                                    Instagram und TikTok sind ideal zum Teilen von kreativen und visuellen Inhalten, von persönlichen Fotos und Videos bis hin zu Kunst und DIY-Projekten. YouTube ist eine vielseitige Plattform für Unterhaltung, Bildung und zum Teilen von persönlichen Vlogs oder Projekten.

                                                    LinkedIn und Xing sind primär für die berufliche Nutzung gedacht, können aber auch zur persönlichen Markenbildung und zum Teilen von Fachwissen genutzt werden.

                                                     

                                                     

                                                    Geschäftliche Nutzung

                                                    Für Unternehmen bieten Facebook und Instagram robuste Werbeplattformen und die Möglichkeit, eine Markencommunity aufzubauen und zu pflegen. Twitter eignet sich gut für Marken, um aktuelle Nachrichten zu teilen, Kundenservice zu bieten und Meinungen zu führen.

                                                    LinkedIn und Xing sind unverzichtbar für Recruiting und B2B-Marketing. Sie können Ihr Unternehmen auf diesen Portalen als Experte positionieren. YouTube bietet Unternehmen die Möglichkeit, detaillierte Produktvideos, Tutorials und Markengeschichten zu teilen. TikTok hält neue Möglichkeiten für Marken bereit, die sich an ein jüngeres Publikum richten, insbesondere durch virale Challenges und Influencer-Marketing.

                                                     

                                                    Einsatz für Influencer und Content Creators

                                                     

                                                    Instagram, TikTok und YouTube sind führend in der Influencer-Kultur, bieten Content Creators Plattformen für Monetarisierung und Markenzusammenarbeit. Twitter bietet eine Plattform für Meinungsführer:innen und Expert:innen, um Einfluss zu nehmen und Diskussionen zu führen.

                                                     

                                                     

                                                    Bildung und Wissenstransfer

                                                    YouTube ist die führende Plattform für Bildungsinhalte, von DIY-Tutorials bis zu akademischen Lektionen. LinkedIn und Xing sind wichtig für die Weiterbildung im beruflichen Kontext, vom Teilen von Branchennews bis zum Lernen neuer Fähigkeiten. Twitter bietet eine Plattform für den Austausch von Nachrichten und Expertenwissen, während Facebook-Gruppen für spezialisierte Diskussionen und Wissensaustausch bietet.

                                                     

                                                     

                                                    Vor- und Nachteile der Social-Media-Plattformen

                                                    Wie bei jedem Werkzeug gibt es auch bei Social-Media-Plattformen sowohl Vorteile als auch Nachteile. Diese können von der Benutzererfahrung über die Funktionalität bis hin zu Fragen der Privatsphäre und Sicherheit reichen. Ein allgemeiner Vorteil von Social-Media-Plattformen ist die Möglichkeit, sich mit Menschen aus aller Welt zu verbinden und Inhalte zu teilen. Sie bieten auch Räume für kreative Ausdrucksformen und den Aufbau von Gemeinschaften.

                                                    Ein Nachteil ist jedoch, dass sie oft ablenken und viel Zeit in Anspruch nehmen. Darüber hinaus gibt es Bedenken zum Thema Datenschutz und Sicherheit.

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Vergleichende Analyse

                                                     

                                                    Kriterien Facebook Twitter Instagram TikTok YouTube LinkedIn Xing
                                                    Zielgruppen große, diverse Zielgruppen Nachrichten- und Trendbewusste jüngere Zielgruppen, visuell orientiert sehr junge Zielgruppen, Kreativität gefragt alle Altersgruppen professionelle Netzwerke, Karriereorientierte hauptsächlich deutschsprachige Berufstätige und Jobsuchende
                                                    Inhaltsformate vielseitige Formate, inklusive Text, Bild, Video Hauptsächlich Text, begrenzte Zeichen Bilder und kurze Videos Kurze, kreative Videos Längere, professionelle Videos Professionelle Inhalte, Artikel und Jobanzeigen professionelle Inhalte, Jobanzeigen
                                                    Interaktionen Kommentieren, Teilen, Liken Retweeten, Kommentieren, Liken Kommentieren, Teilen, Liken Kommentieren, Teilen, Duett Kommentieren, Teilen, Liken Kommentieren, Teilen, Liken Kommentieren, Teilen, Liken
                                                    Werbe-möglichkeiten und Monetarisierung Breite Werbemöglichkeiten, gute Targeting-Optionen begrenztere Werbe-möglichkeiten, gutes Targeting starke visuelle Werbe-möglichkeiten aufstrebende Werbeplatt-form, Influencer-Marketing AdSense und Werbeeinnahmen, gesponserte Videos Werbung für berufliche Dienstleistungen, Jobanzeigen begrenzte Werbe-möglichkeiten, Jobanzeigen
                                                    Privatsphäre- und Sicherheit-seinstellungen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes allgemein guter Datenschutz Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes Bedenken hinsichtlich des Daten- und Jugend-schutzes allgemein guter Datenschutz hohe Datenschutz-standards hohe Datenschutz-standards

                                                    Kontroversen und Kritikpunkte

                                                    Jede Plattform hat ihre Kontroversen und Kritikpunkte. Facebook und Instagram haben Kritik wegen ihrer Algorithmen, ihrer Rolle bei der Verbreitung von Fehlinformationen und ihrer Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Nutzer:innen erhalten.

                                                    Twitter hat Kontroversen hinsichtlich der Verbreitung von Hassreden und Fehlinformationen sowie der Durchsetzung seiner Gemeinschaftsstandards. In jüngster Zeit sorgte die Übernahme durch Elon Musk für eine Abwanderung beliebter Twitter-Persönlichkeiten.

                                                    TikTok wurde wegen Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit sowie der Ausbeutung junger Content-Creator:innen kritisiert.

                                                    YouTube hat Kritik für seine Rolle bei der Verbreitung von Fehlinformationen und extremistischen Inhalten, sowie für Fragen der Monetarisierung und Urheberrechtsverletzungen erhalten.

                                                    LinkedIn und Xing haben weniger Kontroversen, aber Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Spam sind auch hier präsent.

                                                     

                                                     

                                                    Best Practices und Tipps zur Nutzung sozialer Medien

                                                    Die Nutzung von Social-Media-Plattformen ist aufregend und bereichernd. Doch wie nutzen Unternehmen die sozialen Portale am besten?

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Wie Sie eine erfolgreiche Präsenz aufbauen

                                                    Unabhängig von der Plattform ist es wichtig, eine klare Markenidentität zu haben. Das bedeutet, dass Sie konsistent in Ihrem Aussehen, Ton und Ihrer Botschaft sind.

                                                    Stellen Sie sicher, dass Ihr Profil vollständig ausgefüllt ist und ein klares Bild von dem bietet, wer Sie sind oder was Ihre Marke repräsentiert.

                                                    Posten Sie regelmäßig und nutzen Sie alle verfügbaren Content-Formate (Text, Bilder, Videos etc.) und Funktionen (z. B. Storys, Live-Streams) der jeweiligen Plattform.

                                                    Verfolgen Sie Ihre Leistung und passen Sie Ihre Strategie entsprechend an.

                                                     

                                                     

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                                                    Wie Sie mit Zielgruppen interagieren

                                                    Unabhängig von der Plattform ist es wichtig, eine klare Markenidentität zu haben. Das bedeutet, dass Sie konsistent in Ihrem Aussehen, Ton und Ihrer Botschaft sind.

                                                    Stellen Sie sicher, dass Ihr Profil vollständig ausgefüllt ist und ein klares Bild von dem bietet, wer Sie sind oder was Ihre Marke repräsentiert.

                                                    Posten Sie regelmäßig und nutzen Sie alle verfügbaren Content-Formate (Text, Bilder, Videos etc.) und Funktionen (z. B. Storys, Live-Streams) der jeweiligen Plattform.

                                                    Verfolgen Sie Ihre Leistung und passen Sie Ihre Strategie entsprechend

                                                    Social Media ist ein Zwei-Wege-Kommunikationskanal. Interagieren Sie mit Ihrer Zielgruppe, indem Sie ihre Beiträge liken und kommentieren und auf ihre Nachrichten und Kommentare reagieren.

                                                    Seien Sie authentisch und menschlich in Ihrer Kommunikation, und ermutigen Sie Ihre Zielgruppe, sich mit Ihrem Content zu beschäftigen, indem Sie Fragen stellen oder sie zur Teilnahme auffordern.

                                                    Behandeln Sie negative Kommentare professionell und versuchen Sie, Konflikte schnell zu lösen.

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Dos und Don’ts auf den einzelnen Plattformen

                                                     

                                                    Dos und Don’ts können von Plattform zu Plattform variieren, aber hier sind einige allgemeine Ratschläge:

                                                    Insgesamt ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Aufbau einer erfolgreichen Social-Media-Präsenz Zeit und Engagement erfordert, aber mit den richtigen Strategien und Einstellungen kann es eine lohnende Erfahrung sein

                                                     

                                                     

                                                    Fazit

                                                     

                                                    Die Landschaft der Social-Media-Plattformen ist vielfältig und dynamisch, und die Wahl der richtigen Plattform hängt stark von Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe ab. Facebook und Instagram sind ideal für die Markenbildung und den Aufbau von Gemeinschaften, während Twitter großartig ist für aktuelle Nachrichten und Diskussionen. LinkedIn und Xing sind unverzichtbar für professionelle Vernetzung und Rekrutierung, während YouTube hervorragend für das Teilen von Videoinhalten und die Bildung ist. TikTok ist ein mächtiges Werkzeug für virales Marketing und kreative Ausdrucksformen, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen.

                                                    Die Social-Media-Landschaft entwickelt sich ständig weiter. Aktuelle Trends, wie die wachsende Bedeutung von Videoinhalten, die Popularität von Influencer-Marketing und die zunehmende Bedeutung von Datenschutz und digitaler Wellness, werden voraussichtlich anhalten.

                                                     

                                                     

                                                    Benötigen Sie Unterstützung bei der Entwicklung einer effektiven Social-Media-Strategie? Wir stehen bereit, um gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Strategie zu entwickeln.

                                                    Kontaktieren Sie uns noch heute, um mit Social Media richtig durchzustarten!

                                                    Influencer-Marketing: Die Schlüsselstrategien, die Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe heben

                                                    Influencer-Marketing: Die Schlüsselstrategien, die Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe heben

                                                    Bild:  ANTONI SHKRABA production-pexels (Canva)

                                                     

                                                    In einer Welt, in der Social-Media-Plattformen zum täglichen Leben gehören, entsteht eine einzigartige Chance für Unternehmen, ihre Reichweite und ihre Markenbekanntheit zu erhöhen. Influencer-Marketing erweist sich als eine kraftvolle Methode, um dieses Ziel zu erreichen.

                                                     

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Influencer:innen – magnetische Superhelden auf Social Media

                                                    Influencer:innen sind wie magnetische Superhelden. Sie haben die Superkraft, Aufmerksamkeit von Tausenden, manchmal sogar Millionen, auf sich zu ziehen. Ihre Meinungen prägen und beeinflussen Kaufentscheidungen. Sie sind unsere virtuellen Nachbar:innen, denen wir alle vertrauen, wenn es um Ratschläge geht, was wir kaufen, ansehen, tun oder essen sollen. Ja nach Followerzahl unterscheiden wir in:

                                                     

                                                    • Nano-Influencer:innen mit ca. 1000-10.000 Follower
                                                    • Micro-Influencer:innen mit ca. 10.000-100.000 Follower
                                                    • Macro-Influencer:innen mit ca. 1000.000-1.000.000 Follower
                                                    • Mega-Influencer:innen mit 1.000.000 und mehr Followern

                                                     

                                                     

                                                    Nano-Influencer:innen – authentisch und nah an der eigenen Community

                                                    Nano-Influencer sind zwar keine Reichweiten-Champions, wissen aber definitiv, wie sie ihre Follower:innen erreichen. Sie stehen ihren Anhänger:innen nah, teilen in der Regel ähnliche Interessen und kreieren authentischen Content. Die behandelten Themen auf ihren Accounts sind meistens ungezwungen und häufig lokal bezogen.

                                                    –> Kooperationen funktionieren am besten, wenn Unternehmen Authentizität als oberste Priorität hat und Kundenbindung alles für Sie bedeutet. Ein einzelner Post kostet je nach Plattform zwischen 2 und 250 €.

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Micro-Influencer:innen – glaubwürdig und spezialisiert

                                                    Die Fachleute, die sowohl Glaubwürdigkeit als auch Nähe zu ihrer Community ausstrahlen – das sind die Mikro-Influencer:innen. Sie punkten mit einer höheren Reichweite im Vergleich zu Nano-Influencer:innen und einer hohen Engagement-Rate. Mikro-Influencer:innen sind bekannt dafür, dass sie auf die Kommentare und Nachrichten ihrer Follower:innen reagieren und den Kontakt stetig pflegen. Sie erlangen ihre Glaubwürdigkeit, indem sie sich meistens auf ein bestimmtes Thema spezialisieren. Sie möchten ihren Follower:innen ein Gefühl der Nähe und des Vertrauens vermitteln.

                                                    –> Kooperationen funktionieren am besten, wenn Unternehmen authentisch bleiben möchten, aber auch eine größere Reichweite anstreben. Ein einzelner Post kostet je nach Plattform zwischen 20 und 1.250 €.

                                                     

                                                    Macro-Influencer:innen – öffentliche Personen mit viel Output und geringerer Engagement-Rate

                                                    Es sind diejenigen, die schon länger dabei sind und sich eine hohe Followerzahl über eine längere Zeit verdient haben – die Makro-Influencer:innen. Sie sind öffentliche Personen und verfügen über eine entsprechend große Reichweite. Die Engagement-Rate ist jedoch bei den Influencer:innen dieser Kategorie eher gering. Es wird generell viel gepostet, jedoch eher weniger auf Kommentare reagiert und die Nachrichtenfunktionen teilweise sogar deaktiviert. Der Fokus liegt oft nicht auf einem bestimmten Thema, sondern passt sich einem breiteren Publikum an. Sie versuchen, durch eine hohe Posting-Frequenz eine Bindung zu ihren Follower:innen aufzubauen.

                                                    –> Kooperationen funktionieren am besten, wenn Ihr Unternehmen an Bekanntheit gewinnen möchte. Ein einzelner Post kostet je nach Plattform zwischen 800 und 20.000 €.

                                                     

                                                     

                                                    Mega-Influencer:innen – die Celebrities

                                                    Wenn prominente Persönlichkeiten aus den Bereichen Schauspiel, Musik oder Sport einen Social-Media-Kanal pflegen, haben diese in der Regel eine sehr große Fangemeinde. Die Engagement-Rate ist allerdings extrem niedrig.

                                                    –> Kooperationen funktionieren am besten, wenn Ihr Unternehmen darauf aus ist, dass Ihre Marke gesehen wird. Allerdings sind derartige Kooperationen sehr kostspielig und kommen daher nur für Big Player infrage. Ein einzelner Post kostet je nach Plattform zwischen 1.500 und 20.000 € aufwärts. Unternehmen greifen hier teils so tief in die Tasche, dass sie bereit sind 1.000.000 € in einen einzelnen Post zu investieren.

                                                    Die richtigen Influencer:innen finden und langfristige Beziehungen aufbauen

                                                    Zuerst ist es wichtig, die passenden Personen auszuwählen, die authentisch und glaubwürdig mit Ihrer Marke harmonieren. Achten Sie auf:

                                                     

                                                    • Relevanz: Entscheiden Sie sich für Menschen, deren Nische, Werte und Interessen mit Ihrer Marke übereinstimmen.
                                                    • Engagement: Fokussieren Sie sich auf diejenigen, die eine hohe Interaktion mit ihrem Publikum aufweisen, um sicherzustellen, dass Ihre Botschaft wirklich ankommt.
                                                    • Reichweite: Wägen Sie ab, welche Influencer:innen besser zu Ihrem Unternehmen passen. Ist Ihnen eine engere Beziehung zu ihrer Community oder eine größere Reichweite wichtig?

                                                     

                                                    Influencer-Marketing funktioniert am besten, wenn es auf Langfristigkeit und Authentizität basiert. Anstatt einmalige Deals abzuschließen, suchen Sie nach Möglichkeiten, um dauerhafte Partnerschaften zu etablieren. Dies fördert nicht nur eine stärkere Bindung zwischen Influencer:innen und Marke, sondern ermöglicht auch die Entwicklung von kreativeren und effektiveren Kampagnen.

                                                     

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Kreative Freiheit zulassen, aber auf Transparenz und Offenlegung achten

                                                    Influencer und Influencerinnen sind Expert:innen darin, ihre Zielgruppe zu erreichen und mit ihnen zu interagieren. Vertrauen Sie auf ihr Know-how und geben Sie ihnen die Freiheit, ihre eigene kreative Note einzubringen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Kampagne authentisch wirkt und bei der Zielgruppe Anklang findet.

                                                    Erfolgreiches Influencer-Marketing erfordert dennoch die Festlegung klarer Ziele und KPIs (Key Performance Indicators). Dies ermöglicht Ihnen, den Erfolg Ihrer Kampagnen besser zu messen und zukünftige Strategien zu optimieren. Mögliche KPIs sind Reichweite, Engagement, Conversions oder generierte Umsätze.

                                                    Glaubwürdigkeit ist entscheidend im Influencer-Marketing. Achten Sie darauf, dass Influencer:innen ihre Zusammenarbeit mit Ihrer Marke transparent und gemäß den geltenden gesetzlichen Vorgaben offenlegen. Das schafft Vertrauen bei der Zielgruppe und verhindert rechtliche Probleme.

                                                     

                                                     

                                                    Die richtigen Plattformen nutzen und mit anderen Marketingkanälen integrieren

                                                    Jede Social-Media-Plattform hat ihre eigenen Besonderheiten und Zielgruppen. Identifizieren Sie die Plattformen, auf denen sich Ihre Zielgruppe am meisten aufhält, und fokussieren Sie Ihre Influencer-Marketing-Bemühungen dort. Dies maximiert den Erfolg Ihrer Kampagne und spart Ressourcen.

                                                    Influencer-Marketing sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern Teil eines übergreifenden Marketing-Mixes sein. Integrieren Sie Ihre Influencer-Kampagnen mit anderen Marketingkanälen wie Content-Marketing, E-Mail-Marketing und bezahlter Werbung. Diese synergetische Herangehensweise erhöht die Effektivität Ihrer gesamten Marketingstrategie.

                                                     

                                                     

                                                    Influencer-Events und -Aktionen organisieren und Influencer-generated Content nutzen

                                                    Veranstaltungen und Aktionen, bei denen Influencer:innen direkt mit Ihrer Marke interagieren, stärken die Beziehung und schaffen einzigartige Erlebnisse für die Zielgruppe. Überlegen Sie, Influencer und Influencerinnen zu Produktpräsentationen, Firmenveranstaltungen oder sogar zu exklusiven Reisen einzuladen. Dadurch entsteht authentischer und interessanter Content, der Ihre Marke in einem positiven Licht zeigt.

                                                    Der Content, den Influencer:innen erstellen, kann über die ursprüngliche Kampagne hinaus genutzt werden. Verwenden Sie diesen Content auf Ihren eigenen Kanälen, wie Ihrer Website, in Newslettern oder auf anderen Social-Media-Plattformen, um Ihre Reichweite zu erhöhen und das Engagement mit Ihrer Marke zu fördern.

                                                     

                                                    Erfolge und Learnings teilen

                                                     

                                                    Nach Abschluss einer Influencer-Marketing-Kampagne ist es wichtig, die Erfolge und Learnings zu analysieren und intern sowie extern zu teilen. Dies hilft dabei, die Erfolgsstrategien zu identifizieren und zukünftige Kampagnen zu optimieren. Zudem erzeugt es positive Publicity und stärkt das Image Ihres Unternehmens.

                                                     

                                                     

                                                    Fazit

                                                     

                                                    Influencer-Marketing ist eine kraftvolle Methode, um Ihre Reichweite und Markenbekanntheit zu erhöhen. Durch die Implementierung dieser Schlüsselstrategien – von der Auswahl der richtigen Influencer:innen bis zur Integration in andere Marketingkanäle – heben Sie Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe und erzielen langfristige Erfolge.

                                                     

                                                    Nutzen Sie diesen Ratgeber als Leitfaden, um Ihre Influencer-Marketing-Strategie zu entwickeln und zu optimieren. In einer immer stärker vernetzten Welt bietet das Influencer-Marketing enorme Chancen, Ihr Unternehmen und Ihre Marke voranzubringen.

                                                    Benötigen Sie Unterstützung bei der Entwicklung einer effektiven Recruiting-Kampagne? Wir stehen bereit, um gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Strategie zur Gewinnung von neuen Mitarbeiter:innen zu entwickeln.

                                                    Kontaktieren Sie uns noch heute, um Ihr Team zu vergrößern!

                                                    Recruiting über Social-Media-Plattformen: Effektive Strategien, um Top-Talente zu gewinnen

                                                    Recruiting über Social-Media-Plattformen: Effektive Strategien, um Top-Talente zu gewinnen

                                                    Bild: PeopleImages-Getty Images Signature (Canva)

                                                    Stellen Sie sich vor: Sie finden Ihre Traumkandidat:in ohne großen Aufwand und Aufregung, einfach über Social Media! Klingt zu schön, um wahr zu sein? In einer zunehmend digitalisierten Welt bieten Social-Media-Plattformen eine wertvolle Ressource für das Recruiting. Entdecken Sie, wie Sie die verschiedenen Plattformen effektiv nutzen können, um Top-Talente für Ihr Unternehmen zu gewinnen.

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Die Bedeutung von Social-Media-Recruiting

                                                     

                                                    Social-Media-Recruiting bietet zahlreiche Vorteile, wie eine höhere Reichweite, bessere Zielgruppenansprache und geringere Kosten im Vergleich zu traditionellen Recruiting-Methoden. Mit der Möglichkeit, direkt mit potenziellen Kandidat:innen zu interagieren und ihre Aktivitäten zu verfolgen, eröffnen sich neue Wege, um das perfekte Match für Ihr Unternehmen zu finden. Die Rolle von Social-Media-Plattformen im modernen Recruiting-Prozess kann nicht mehr ignoriert werden. Immer mehr Menschen nutzen diese Plattformen, um sich über Jobangebote und Arbeitgeber zu informieren.

                                                     

                                                     

                                                    Die richtigen Plattformen für Ihre Branche und Zielgruppe auswählen

                                                    Um die richtige Plattform für Ihr Social-Media-Recruiting zu finden, sollten Sie zunächst Ihre Zielgruppe und deren Interessen analysieren. Wenn Sie Ihre Zielgruppe kennen, fällt die Wahl der geeigneten Plattformen leichter.

                                                     

                                                    • LinkedIn und XING sind klassische Business-Plattformen und eignen sich hervorragend für Fach- und Führungskräfte sowie Berufseinsteiger:innen.
                                                    • Facebook und Twitter bieten Möglichkeiten, Stellenanzeigen zu teilen und potenzielle Kandidat:innen zu erreichen.
                                                    • Instagram und TikTok sind besonders interessant, wenn Sie eine jüngere Zielgruppe ansprechen möchten oder auf der Suche nach Kreativen sind.

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Die Online-Präsenz Ihres Unternehmens optimieren, um erfolgreich Recruiting-Marketing zu betreiben

                                                     

                                                    Um Ihre Social-Media-Recruiting-Strategie zum Erfolg zu führen, sollten Sie zunächst Ihre Online-Präsenz optimieren. Eine ansprechende und informative Karriereseite ist hierbei essenziell. Stellen Sie sicher, dass die Seite einfach zu navigieren ist, alle wichtigen Informationen enthält und einen Einblick in Ihre Unternehmenskultur bietet. Authentische Inhalte, wie z. B. Mitarbeiter-Testimonials, Erfolgsgeschichten und Einblicke in den Arbeitsalltag, schaffen Vertrauen und ziehen potenzielle Kandidat:innen an.

                                                     

                                                     

                                                     Aktive Suche und Netzwerkbildung

                                                    Die aktive Suche nach Kandidat:innen auf Social-Media-Plattformen kann Ihnen helfen, auch passive Jobsuchende zu erreichen. Nutzen Sie die Suchfunktionen der Plattformen, um nach bestimmten Fähigkeiten, Erfahrungen oder Branchen zu filtern. Vernetzen Sie sich zudem in relevanten Gruppen und Communities, um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen und potenzielle Kandidat:innen zu finden. Alumni-Netzwerke und Branchenverbände können ebenfalls hilfreiche Ressourcen sein, um Top-Talente zu entdecken und sich mit ihnen zu vernetzen.

                                                     

                                                     

                                                     

                                                    Stellenanzeigen und Jobangebote ansprechend gestalten

                                                    Um aus der Masse herauszustechen und die Aufmerksamkeit potenzieller Kandidat:innen auf sich zu ziehen, sollten Ihre Stellenanzeigen ansprechend gestaltet sein. Setzen Sie auf ein ansprechendes Design und verwenden Sie aussagekräftige Überschriften. Integrieren Sie visuelle Elemente wie Bilder oder Videos, um Ihre Stellenanzeigen lebendiger und einprägsamer zu gestalten. Effektiver Einsatz von Hashtags und Keywords hilft Ihnen, die Sichtbarkeit Ihrer Stellenanzeigen zu erhöhen und die richtige Zielgruppe zu erreichen.

                                                    Kommunikation und Interaktion mit potenziellen Kandidat:innen

                                                    Kommunikation und Interaktion sind entscheidend, um potenzielle Kandidat:innen von Ihrem Unternehmen zu überzeugen. Gehen Sie proaktiv auf sie zu, schreiben Sie persönliche Nachrichten und bauen Sie eine Beziehung zu ihnen auf. Zeigen Sie Interesse an ihren Fähigkeiten und Erfahrungen und beantworten Sie ihre Fragen. Reagieren Sie schnell auf Anfragen und Kommentare, um den Kandidat:innen zu signalisieren, dass sie Ihnen wichtig sind. Chatbots und automatisierte Nachrichten können Ihnen dabei helfen, den Kontakt zu potenziellen Kandidat:innen aufrechtzuerhalten und gleichzeitig Zeit und Ressourcen zu sparen.

                                                     

                                                    Mitarbeiter:innen als Markenbotschafter:innen einbinden

                                                     

                                                    Mitarbeiter:innen sind oft die besten Markenbotschafter:innen für Ihr Unternehmen. Motivieren Sie sie, Stellenanzeigen in ihren sozialen Netzwerken zu teilen und so die Reichweite Ihrer Jobangebote zu erhöhen. Ermutigen Sie sie außerdem, ihre eigenen Erfolgsgeschichten und Testimonials zu teilen und so ein authentisches Bild Ihres Unternehmens als attraktiven Arbeitgeber zu vermitteln.

                                                     

                                                    Erfolgsmessung und Analyse

                                                    Um Ihre Social-Media-Recruiting-Strategie kontinuierlich zu optimieren, sollten Sie die Ergebnisse Ihrer Maßnahmen messen und analysieren. Legen Sie KPIs (Key Performance Indicators) fest, um den Erfolg Ihrer Recruiting-Aktivitäten zu beurteilen. Nutzen Sie Analyse-Tools und Monitoring-Methoden, um den Überblick über Ihre Social-Media-Recruiting-Maßnahmen zu behalten. Passen Sie Ihre Strategie basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen an und entwickeln Sie sie stetig weiter.

                                                     

                                                    Fazit 

                                                     

                                                    Social-Media-Recruiting bietet Unternehmen eine effektive Möglichkeit, um Top-Talente zu finden und anzusprechen. Durch die Umsetzung der in diesem Ratgeber vorgestellten Strategien können Sie die verschiedenen Plattformen optimal nutzen und Ihr Recruiting auf die nächste Stufe bringen.

                                                    Mit den in diesem Ratgeber vorgestellten Strategien sind Sie bestens gerüstet, um die Vorteile des Social-Media-Recruitings voll auszuschöpfen. Denken Sie daran, dass jede Branche und jedes Unternehmen individuell ist – passen Sie daher Ihre Social-Media-Recruiting-Strategie an Ihre spezifischen Bedürfnisse und Ziele an. Lassen Sie sich von den Best Practices inspirieren, seien Sie kreativ und experimentieren Sie mit verschiedenen Ansätzen, um herauszufinden, was für Ihr Unternehmen am besten funktioniert.

                                                     

                                                    Viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Social-Media-Recruiting-Strategie und der Suche nach den besten Talenten für Ihr Unternehmen!

                                                    Benötigen Sie Unterstützung bei der Entwicklung einer effektiven Recruiting-Kampagne? Wir stehen bereit, um gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Strategie zur Gewinnung von neuen Mitarbeiter:innen zu entwickeln.

                                                    Kontaktieren Sie uns noch heute, um Ihr Team zu vergrößern!

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