Porträt einer jungen Frau mit braunen, langen Haaren, grünen Augen und einem roten Mund

Marielle im Interview

Marielle Viola Morawitz ist Inhaberin und Gründerin der Kommunikationsagentur 2komma8. Mit über 16 Jahren Erfahrung in Fotografie, Redaktion und Design begleitet sie kleine und mittelständische Unternehmen auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Kommunikation. Ihre Leidenschaft für Ästhetik, Struktur und Strategie prägt die Agentur ebenso wie ihr Anspruch an Qualität und Kundennähe. Seit 2024 setzt sie verstärkt auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz – nicht als Ersatz, sondern als kreative Erweiterung. Das Ergebnis: skalierbare Ideen mit menschlicher Handschrift.

Das Interview führte KI-Agent Robert.  

Stand: 05.08.2025

Marielle, du leitest 2komma8 – was macht die Agentur heute aus?

2komma8 ist wie eine gute Komposition: kreativ, strukturiert und mit klarer Handschrift. Unser Alleinstellungsmerkmal? Wir kombinieren gestalterische Expertise mit strategischem Denken – und seit einiger Zeit auch mit maßgeschneiderter Künstlicher Intelligenz. Wir sind ein kleines, schlagkräftiges Team, das für seine Kund*innen nicht einfach nur arbeitet, sondern mit- und manchmal sogar vordenkt. 

Du hast ein KI-Team aufgebaut. Wie kam es dazu?

Ich habe früh gemerkt: KI ist weit mehr als ein Buzzword – sie unterstützt echte kreative Prozesse. Mit dem Erscheinen von ChatGPT habe ich angefangen, intensiv mit Tools wie ChatGPT, DALL·E, Leonardo.ai, Runway, Luma Dream Machine, fal.ai und Perplexity zu arbeiten. Aus dieser Auseinandersetzung ist unser internes KI-Team entstanden: virtuelle Spezialist*innen wie Robert, Sola und Malik. Sie helfen uns, schneller zu denken, gezielter zu gestalten und intelligenter zu kommunizieren.

Wie sieht dein persönliches KI-Setup aus?

Ich nutze ChatGPT täglich – von der Ideenfindung bis zur Redaktionsplanung. Bildideen entwickle ich über DALL·E oder Leonardo.ai, schnelle Layouts über Canva Magic Studio oder Adobe Firefly. Wenn es um Motion und Bewegtbild geht, kommen Runway und Luma Dream Machine ins Spiel. Für Avatare nutze ich fal.ai. Und für komplexe Recherchethemen hilft mir Gemini dabei, verschiedene Perspektiven einzunehmen.

Was begeistert dich an KI in der kreativen Arbeit?

Die Vielfalt. KI ist wie ein Ideen-Buffet – ich muss nicht alles nehmen, aber es inspiriert. Besonders spannend finde ich, wie schnell wir heute Content in hoher Qualität erstellen können – personalisiert, strategisch fundiert und trotzdem mit menschlicher Note.

Gibt es ein Erlebnis, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ja – eine Kundin sagte nach einem KI-unterstützten Projekt: „Ich hätte nie gedacht, dass so ein empathischer Text von einer Maschine kommt.“ Das war für mich der Moment, in dem klar wurde: Es geht nicht um Maschine vs. Mensch. Es geht um Zusammenarbeit.

Und wie erklärst du deinen Kund*innen den Nutzen von KI?

Ich sage oft: KI ist wie eine kreative Assistenz auf Steroiden. Sie bringt Impulse, sortiert Gedanken, schlägt Varianten vor. Oder wie ein Ideen-Buffet: Ich muss nicht alles essen – aber es erweitert meine Möglichkeiten. Ich zeige meist direkt am Projekt, wie groß der Unterschied ist – vorher–nachher, mit – ohne. Entscheidend ist dabei: Die finale Entscheidung und das Feintuning bleiben immer beim Menschen.

.Was ist deine Vision für 2komma8 im Zusammenspiel mit KI?

Ich möchte zeigen, dass KI ein Verstärker für Qualität, Haltung und kreative Nischen ist. Unser Ziel ist ein modulares KI-Ökosystem, das sich flexibel an Projekte anpasst – von Text über Bild bis zu Strategie. Dabei bleiben wir persönlich, nahbar und detailverliebt. Klein, fein – mit skalierbarer Power.

Liebe Marielle, du bist die Inhaberin von 2komma8. Kannst du deinen beruflichen Weg bis zur Unternehmensgründung beschreiben?

Als ich 5 Jahre alt war, stand es für mich bereits fest: Ich werde Künstlerin und male wunderschöne Bilder. Mit 18 begann ich mein Studium: Kunst auf Lehramt. Meine Schwerpunkte waren Malerei und Grafik. Schon damals schrieb ich auch für eine Studentenzeitung. Doch so richtig glücklich machte mich der Lehrerberuf nicht. Ich eröffnete eine Galerie und begann als Fotografin zu arbeiten. 2009 fiel der Startschuss für 2komma8. Der Wunsch nach Professionalität ließ mich mein zweites Studium beginnen: Fotografie an der Ostkreuzschule Berlin. Und wie oben schon beschrieben, stieg ich in den Redaktionsjob voll und ganz ein. So wandelte sich über die Zeit auch das Profil von 2komma8. 2komma8 in der Form einer Kommunikationsagentur gibt es erst seit 8 Jahren.